Freitag, 4. April 2025

Die Häkelsaison hat begonnen

Im Frühling braucht man einen leichten Schal aus Baumwolle, wenn ein kühler Wind uns frösteln lässt.


Mein geliebter Häkelschal mit Zackenkante.


Meine letzte Strickarbeit mit Setapura (Seidengarn) wurde anders als gedacht. So sollte der Schal eigentlich werden:




Zwei Abende lang habe ich probegestrickt und danach wieder alles aufgezogen. Denn mir gefiel das Probestück nicht und ich entwarf mir selbst ein Muster für einen Strickschal.

Das ist er dann geworden:


Der Schal aus naturfarbenem Garn Setapura (100 % Seide) ist so
geworden, wie ich ihn mir vorgestellt habe.



Mein Modell passt zum neuen Übergangsmantel in Olivgrün, zur Jeansjacke 
und auch zum Perlenschmuck. Er ist ein echter Allrounder.




Jetzt sind die Stricknadeln weggepackt und ich häkle wieder luftige Sommerschals und vor allem Dreieck-Schals mit Zackenkante.

Nachschub an Sommergarnen ist bestellt.




Wer weiß, vielleicht überrasche ich demnächst mal wieder jemanden mit einem Häkelschal?

Kommt alle gut ins Wochenende und genießt den Frühling, auch wenn das Wetter mit uns Achterbahn fährt.

Liebe Grüße von der Pfälzerin  🧣

Mittwoch, 2. April 2025

Ein Geheimtipp: Der Seehofweiher bei Erlenbach im Dahner Felsenland


Bei kühlen 10 Grad und leichtem Ostwind waren wir Mitte März unterwegs im Dahner Felsenland. Wir wanderten durch das Naturschutzgebiet am Seehofweiher im Erlenbacher Wald, unterhalb der Burg Berwartstein.

Seit dem Jahr 1950 wird der See als Bade- und Fischgewässer genutzt. Die Wasserqualität wird regelmäßig überwacht. Als wir dort waren, war der Kiosk mit den Toiletten und Umkleidekabinen noch geschlossen, denn im März geht niemand baden. Jedoch öffnet der Kiosk jetzt im April.

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Auszug aus dem Badegewässer-Atlas des Landkreises Südwestpfalz: 

Seehof-Weiher - Seefläche 5,25 ha - maximale Tiefe 2,55 m - Höhe ü. NN (m) 215,40.

Das Gebiet um den See ist unter Naturschutzgestellt (Amphibienschutz).

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Unsere Runde startete am Parkplatz Seehofweiher. Dabei folgten wir einem Weg neben dem Portzbach, dessen Wasser, außer diesem Weiher, auch noch zwei weitere Wooge speist. Der mittlere Woog hat keinen Namen und bis dorthin sind wir gelaufen und kürzten über den Damm ab, um auf der anderen Seite wieder zurück zum Ausgangspunkt zu gehen.

Wenn Ihr wollt, könnt Ihr mich auf dieser Runde virtuell begleiten:


Bei der Anfahrt nach Erlenbach fällt der Blick auf die Burg Berwartstein.



Unser Ziel an diesem Tag war das Naturschutzgebiet am Seehofweiher.





Unser Rundweg beginnt am Badeweiher, der still und verlassen war.
Im Sommer wimmelt es hier an der Liegewiese nur so von Menschen.






Der Anblick des Wassers mit leichten Wellen ist für mich magisch.




Wir kommen zu einem weiteren, namenlosen Woog. 











Auch hier das Spiel des Wassers, dem ich ewig zuschauen könnte.





Wir gehen durch ein Stück unberührte Natur. Hier dürfen sich
Amphibien wohlfühlen und ungestört sein. Leider haben wir um diese Zeit noch kein Tierchen gesehen.




Zurück am Seehofweiher, auf der anderen Seite stehe ich vor einer
der Buchten. Hier ist das Baden ausdrücklich erlaubt, aber mir wäre es
jetzt zu kalt zum Schwimmen.




Am Ende des Seehofweihers fließt das Wasser des Portzbaches wieder ab.


Dann ist unsere Tour an diesem Tag zu Ende. Wir waren eine gute Stunde unterwegs und ich freute mich auf einen warmen Tee daheim.

Wie schön, dass ich Euch wieder ein kleines Stück meiner Heimat zeigen konnte. Das Dahner Felsenland ist voller Überraschungen und eine davon ist dieser idyllisch gelegene Seehofweiher, in dem man im Sommer schwimmen kann. Es gibt außer den Treppenanlagen zum Einstieg ins Wasser noch einen Kiosk mit Umkleidekabinen und Toiletten und alles darf kostenlos benutzt werden. Hunde allerdings sind hier am Weiher nicht erlaubt.

Liebe Grüße von der Pfälzerin   🌅