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Mittwoch, 29. Oktober 2025

Grenzhopper

Mal schnell über die deutsch-französische Grenze in die Nordvogesen hoppen, das ist für uns kein Problem. Die Grenze ist nur wenige Kilometer von unserem Wohnort entfernt.

Am Sonntag sind wir wieder zur Ferme du Steinbach in Frankreich gefahren, um Ziegenkäse zu kaufen. Dieser Ziegenbauernhof liegt im Herzen des Regionalparks Nordvogesen, der zusammen mit unserem Pfälzerwald das zusammenhängende UNESCO Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen bildet.

Beim Klicken auf den Link gelangt Ihr zu weiteren Informationen auf der UNESCO-Seite, falls es für Euch interessant ist.

Wir waren diesmal auf einer Nebenstrecke unterwegs, die nur Einheimische kennen und die für uns den Weg nach Obersteinbach um etliche Kilometer abkürzt.


Der herbstliche Grenzwald.



Ein Gedenkstein an der Landesgrenze.









 

Der Hofladen der Ferme du Steinbach ist auch sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.


Wir hatten diesmal den Enkelsohn dabei, der kaum aus dem Ziegenstall herauszubekommen war. Er konnte sich an den Tieren nicht sattsehen, die gerade ihr Mittagessen zu sich nahmen.

Les dames étaient en train de déjeuner quand nous sommes arrivés. Ils ne nous ont pas laissé les déranger.

Mit einem Glas Wildblumen-Honig, einer Flasche frisch gepresstem Walnussöl und einigen Paketen Ziegenfrischkäse haben wir den Heimweg angetreten. Wir wählten wiederum die Route durch den Wald, denn das Wetter war nicht so schön, um noch irgendwo hinzufahren.

Beim Anhalten entdeckte ich am Waldboden Unmengen von Nebelgrauen Trichterlingen (Clitocybe nebularis). Der Boden war regelrecht übersät damit.







Nebelgrauer Trichterling.


Der Wald auf der französischen Seite.


Herbstgrüße von der Pfälzerin  🍂 🐐

Dienstag, 21. Januar 2025

Bonjour - blaues Holz und Haareis im Forst bei Neunhoffen in Frankreich

Am vergangenen Sonntag waren wir wieder einmal unterwegs im benachbarten Frankreich. Unser Ziel war die Ferme (Bauernhof) in Obersteinbach, in der wir Ziegenkäse kauften.

Auch diesmal sind wir nach dem Einkauf im Hofladen rüber in den Ziegenstall gegangen. Bis zum Zaun dürfen Besucher kommen und die fleißigen Ziegen-Damen begrüßen, die Milch für den leckeren Käse produzieren.









Ich liebe es, mich im warmen Stall aufzuhalten. Es riecht angenehm nach Heu und kaum nach Tierstall. Die Tiere werden sehr sauber gehalten und sie fühlen sich hier sichtlich wohl.

Die Ziegen waren kurz vorher gefüttert worden und fraßen Heu aus den Raufen, ohne sich groß von uns stören zu lassen. Lediglich drei neugierige Damen streckten ihren Kopf durch den Zaun und schauten uns neugierig an.

Adieu, wir fahren weiter, denn die Sonne scheint herrlich und wir wollen ganz in der Nähe, bei Neunhoffen, noch ein Stück durch den französischen Forst laufen. 

Hier ist das Gegenstück zum Dahner Felsenland hinter der Landesgrenze und man sieht auch hier Sandsteinformationen und kann Burgruinen besichtigen. Heute allerdings bleiben wir auf einem ebenen Waldweg und gehen auch nur ein Stück weit, um ein bisschen frische Luft zu schnappen.










Der Wald hier wird nicht als Wirtschaftswald genutzt und ist noch ursprünglicher und wilder als unser Wald jenseits der Staatsgrenze. Diese Grenze existiert nur auf dem Papier. Denn wir leben grenzenlos, ohne Zollschranken. Es gilt die gleiche Währung und viele Leute in den Dörfern sprechen Elsässer-Deutsch, so dass es keine Verständigungsprobleme gibt.







Neben dem Weg entdecke ich blaues Holz. Früher dachte ich, dass jemand Farbe verschüttet hat. Inzwischen bin ich schlauer, denn die blaue Farbe in der Holzmaserung wird durch einen Pilz verursacht. Diese Bläuepilze wachsen in den Holzzellen und so erscheint das Holzstück optisch blau verfärbt.







Das was auf dem Waldboden liegt und wie weggeworfene Papiertaschentücher ausschaut, ist Haareis. Auch es wird durch Pilze im Holz verursacht. Beim Ausdünsten an frostigen Tagen bildet sich dann das Haareis.







Ich finde, dass der Winter seine schönen Seiten hat, auch wenn kein Schnee liegt. Wenn die Sonne scheint und das Wetter trocken bleibt, geht es mir in dieser Jahreszeit gut und ich gehe so oft raus, wie ich kann. Dennoch würde ich mir Schnee wünschen, der aber leider nicht in Sicht ist.

Liebe Grüße von der Pfälzerin    🍄 🍄 🍄

Dienstag, 27. Februar 2024

Unser tägliches Brot gib uns heute ...

 ... und dazu einen leckeren Aufstrich.




Wie Ihr bestimmt noch wisst, ernähre ich mich seit zwei Jahren gesünder als sonst und versuche auf Weißmehl und raffinierten Zucker weitgehend zu verzichten.

Das hat bisher mal gut, mal weniger gut funktioniert. Süßen Versuchungen kann ich manchmal nur schwer widerstehen.

Momentan esse ich gerne Ziegen-Frischkäse, den ich kürzlich auf dem Landauer Wochenmarkt zum ersten Mal gekauft, daheim probiert und als sehr lecker empfunden.

Am Sonntag waren wir nach Obersteinbach ins nahe Frankreich zu einer Ferme (Bauernhof) gefahren, um im Hofladen Nachschub an Ziegenmilchprodukten zu kaufen.



 

Der Hofladen der Ferme du Steinbach (Ziegenbauernhof) im französischen Obersteinbach ist auch sonntags geöffnet. 

Wir haben den Besuch dort mit einer kleinen Spazierfahrt durch Bitche und Wissembourg verbunden.




Ziegenfrischkäse mit Bruschetta-Gewürz.



Ziegenfrischkäse, in Öl mit Kräutern und Chili eingelegt.

Liebe Grüße von der Pfälzerin