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| Gespinste an einem Strauch. |
Der Anblick war gespenstig, aber die Raupen sind ungefährlich. Beim Wandern habe ich etliche Sträucher und kleine Obstbäume mit einem weißen Gespinst entlang eines Wirtschaftsweges gesehen. Meine App verweist auf die Pflaumen-Gespinstmotte (Yponomeuta padella). Beim Nachlesen in diversen Veröffentlichungen im www hat sich dies auch bestätigt.
Diese Gespinstmotten sind kleine, nachtaktive Falter. Sie legen ihre Eier im August an Sträuchern und Bäumen ab. Nur millimetergroße Raupen schlüpfen und überwintern im Strauch. Im späten Frühjahr beginnt ihre große Freß-Party, bei der Blattknospen angefressen und Gespinste als Schutz vor Regen und Freßfeinden angelegt werden. Unter dem schützenden Schleier fressen die Raupen bis etwa Mitte Juli den Strauch kahl. Dann schlüpfen weiße, schwarzgepunktete Falter.
Die befallenen Sträucher schauen zwar traurig aus, aber letztendlich schadet der Kahlfraß dem Gehölz nicht. Nachdem sich die Raupen verpuppt haben, wird es sich wieder erholen und neue Triebe bilden. Die adulten Falter bleiben nicht in ihrem Wirtsbaum. Sie suchen sich für den nächsten Nachwuchs andere Wirtsbäume aus und dann beginnt der Kreislauf von vorne.
Naturgrüße von der Pfälzerin 🐛🐛🐛



