Freitag, 13. Februar 2026

Zwiebeln im Haus und im Garten

 


Im Korb habe ich eine Küchenzwiebel gefunden, die zu keimen begann. Ich setzte sie in eine Vase und füllte nur so viel Wasser hinzu, dass ihr unteres Ende noch trocken bleibt.
Schon nach wenigen Tagen hat sie Wurzeln und Grün gebildet; ohne Erde und ohne Nährstoffe. Gestern habe ich das Grüne an den Salat geschnitten.

Küchenzwiebeln (Allium cepa) zählen zu den ältesten Kulturpflanzen und sie sind in unserer Küche nicht wegzudenken.
Die Zwiebelknolle ist ein verdicktes Speicherorgan und reich an Vitaminen.

Andere kleine Zwiebeln sind im Garten im Begriff aufzublühen; Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) sind erste Nektarlieferanten für Insekten im Vorfrühling; vor allem Honigbienen und Hummeln.
Im Gegensatz zu den Speisezwiebeln sind sie giftig und zwar in allen Teilen und somit nicht zum Verzehr geeignet.



Das Kleine Schneeglöckchen, eine Zwiebelblume im Vorfrühling.

Auch die hübschen, gelben Winterlinge sind Zwiebelblumen. Sie würden gerne aufblühen, genauso wie die Schneeglöckchen, aber bei uns regnet es ohne Ende. In den vergangenen drei Tagen pladderte das Nass fast pausenlos vom Himmel. 

Gestern hatten wir dazu mildes Wetter und Dauerregen. Für das Wochenende wurde wieder Frost gemeldet. Das Auf und Ab ist für diesen Monat eigentlich normal, aber ich wünsche mir nun doch endlich trockene Tage.

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Auch den Narren wünsche ich trockene Tage, damit sie Fasching feiern können, ohne nass zu werden. Wie Ihr wisst, kann ich mit solch närrischen Treiben wenig anfangen, aber schöneres Wetter hätte ich gerne.

Seit Dienstag regnet es pausenlos und zeitweise richtig heftig.
Unser Garten und die Hofeinfahrt stehen unter Wasser.

Kommt alle gut ins Wochenende.

Frühlingslockende Grüße von der Pfälzerin  🌷🌷🌷

Donnerstag, 12. Februar 2026

Hättet Ihr das gewusst?

Je mehr ich mich mit dem Reich der Pilze beschäftige, umso mehr fasziniert mich die Vielfalt dieser Organismen. Ständig entdecke ich welche, die ich bisher nicht kannte.

Funde beim Wandern gaben mir Rätsel auf. Dank meiner beiden Apps (Obsidentify und Flora Incognita) konnte ich sie bestimmen.


Zerfließende Gallertträne (Dacrymyces stillatus)


Zerfließende Gallertträne.



Braunfäuletramete (Antrodia xantha), die überwiegend an Nadelholz zu finden ist.



Rotbuchen-Kohlenbeere (Biscogniauxia nummalaria), auch Rotbuchen-Rindenkugelpilz oder Pfennig-Kohlenkruste genannt.


Rotbuchen-Kohlenbeere, ein Pilz, der nur Buchenholz befällt.


Milchweißer Eggenpilz (Irpex lacteus).


Milchweißer Eggenpilz in der Vergrößerung.



Goldgelber Zitterling (Tremella mesenterica).



Goldgelber Zitterling, zusammen mit Trameten am Altholz.


Austernseitling.


Austernseitling (Pleorotus ostreatus).



Orangeroter Kammpilz (Phlebia radiata).




Orangeroter Kammpilz in der Vergrößerung.


Stäublings-Schleimpilz (Reticulara lycoperdon).

Naturgrüße von der Pfälzerin   🌲🍄🍂

Mittwoch, 11. Februar 2026

Autsch, die Bäume würden jammen, wenn sie könnten

Mir war aufgefallen, dass fast alle Bäume mit glatter Rinde neben dem Wanderweg im Bereich der Burgengruppe Altdahn-Gräfendahn-Tanstein mit Zeichen, Namen und Bildern verunstaltet wurden.

Das ist keine harmlose Sachen, sondern eine Verletzung des Baumes, die weitreichende Folgen haben kann und auch eine Sachbeschädigung. Beim Ritzen der Rinde wird die äußere Schutzschicht des Baumes durchbrochen und es entstehen Wunden, in die Pilzsporen, Schädlinge oder Bakterien eindringen können. Wird zu tief geritzt und dabei das Kambium (Bastschicht unter der Rinde) verletzt, kann ein Baum (oder Teile davon) absterben.

Der Baum versucht zwar, seine Verletzungen zu überwallen, aber die Narbe bleibt ewig bestehen. 

In diesem Falle sind Dutzende Bäume betroffen und sie tun mir leid.












Das hier waren keine Menschen, sondern Spechte, die Löcher in den Baumstamm gehämmert haben.
Allerdings ist der Baumstamm bereits abgestorben.

Grüße von der Pfälzerin   🌳🌳🌳

Dienstag, 10. Februar 2026

Hochstein - Dahner Felsenland



Die 1,5 km lange Felsenkette Hochstein im Dahner Felsenland war am Sonntag unser Ziel beim Wandern. Es ist das größte, zusammenhängende Felsmassiv der Pfalz.

Besucher haben zwei Möglichkeiten, auf das Felsplateau zu gelangen. Sie können beispielsweise vom Parkplatz unterhalb der Felsen auf die sogenannte Hochsteinnadel oder eine der anderen Felsspitzen klettern. Die Buntsandsteinfelsen am Hochstein werden bei gutem Wetter von zahlreichen Kletterfreunden aufgesucht.

Das ist aber nichts für uns; wir wanderten vom Parkplatz unterhalb der Burgengruppe Altdahn-Gräfendahn-Tanstein aus auf den Hochstein. Ein schmaler Wanderweg führt moderat bergauf und schlängelt sich durch den Wald bis zur gut abgesicherten Aussichtskanzel. 


Unsere Wanderung startet am Parkplatz unterhalb der Burgengruppe.


Es ist ein schönes Erlebnis, zwischen den bemoosten Felsen zu wandern.




Ganz oben angekommen, gelangen wir zunächst zur sogenannten Soldatenhütte.
Das ist eine natürliche Grotte mit tollem Ausblick.


Verwitterter Sandstein an der Soldatenhütte.


Der Pfad bringt uns ganz nach vorne auf ein Aussichts-Plateau. 
Auch hier findet man skurrile Felsgebilde, die durch Verwitterung entstanden sind.


Geschafft, wir sind ganz vorne und dem Himmel nah.
Bei dieser schönen Aussicht kann man das dunstige Wetter vergessen.


Einfach innehalten und die schöne Aussicht genießen.


Dort drüben auf den anderen Felsen können nur Kletterer gelangen.
Im Hintergrund ist die Stadt Dahn zu sehen.


Wandergrüße von der Pfälzerin   🌲  🌲  🌲

Montag, 9. Februar 2026

Wer hat denn hier genug vom Winter?

 


Die Winterlinge möchten nicht länger warten und zeigen ihre Blüten.





Am Wochenende zeigte sich ab und zu die Sonne, so dass die gelben Blüten der Winterlinge aufgehen konnten.
In den Beeten rühren sich auch andere Frühblüher und sie zeigen mir, dass bei uns der Vorfrühling beginnt.



Blütenknospen der Lenzrosen.


Elfenkrokus.


Meine invasiven Schneeglöckchen erobern die Beete.


Zwiebelblumen aus dem Garten schmücken im Blumenkasten die Küchenfensterbank.


Kommt alle gut in die neue Woche.

Erste Vorfrühlingsgrüße von der Pfälzerin   🌱  🌱  🌱

Freitag, 6. Februar 2026

Dompfaff im Anflug

Er ist ein seltener Gast, der Dompfaff. Zufällig stand ich mit der Kamera am Fenster, weil ich Meisen am Futterplatz fotografieren wollte, als ein roter Vogel angeflattert kam. Ohne lange nachzudenken, drückte ich auf den Auslöser und kurz darauf war der Vogel wieder weggeflogen.

Das Futter im Vogelhäuschen hat einen Dompfaff angelockt. Er wird auch Gimbel genannt und ich hoffe, dass er sich nun öfter bei uns sehen lässt.


Anflug von rechts, einmal das Futterhaus umkreisen, ...



... danach erneuter Anflug von links ...


... und dann ist die Landung gelungen.



Schade, dass mir dieser hübsche Vogel im Kirschbaum nur die Rückseite präsentierte.

Am Wochenende finden in der Umgebung verschiedene Faschingsumzüge statt. Das Faschingstreiben ist nichts für uns.
Wenn das Wetter passt, gehen wir lieber in den Wald.

Kommt alle gut ins Wochenende.

Grüße aus dem Garten der Pfälzerin   🐦  🐦  🐦

Donnerstag, 5. Februar 2026

Die Tücken des Winters

Nun hat das Glatteis unsere Region doch erwischt. Gestern morgen war der Boden leicht gefroren, so dass der einsetzende Nieselregen alles mit einer Eisschicht überzogen hat.

An solchen Tagen bin ich froh, nicht mehr früh morgens mit dem Auto zur Arbeit fahren zu müssen.

Allerdings war der eisige Spuk in der Mittagszeit schon wieder vorbei und es schien sogar ein bisschen die Sonne. Ich konnte nach dem Mittagessen im Garten einige Arbeiten erledigen. Dort habe ich mit dem Abschneiden von verblühten Staudenresten und dem Rückschnitt der Beerensträucher begonnen.



Eisige Grüße von der Pfälzerin   ❅  ❅  ❅