Ich liebe es, im Garten zu beobachten.
Bartiris sind zwar keine heimischen Pflanzen, bereiten mir als Gärtnerin aber große Freude. Jede Blüte hat eine bunte Landebahn mit farblich abgesetzten Härchen, die Insekten den Weg ins Innere der Blüte zeigen.
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| Mittelhohe Bartiris. |
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| Hohe Bartiris. |
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| Bei so vielen Landebahnen haben Insekten die Qual der Wahl. |
Pfingstrosenknospen sondern ein zuckerhaltiges Sekret ab, das Ameisen anlockt. Erst wenn diese die mit Zuckersaft verklebten Knospen abgeleckt haben, kann sich die Blüte öffnen.
Wer Pfingstrosen als Knospe kauft, der muss diesen Vorgang mit warmem Wasser durchführen. Ansonsten wird sich die Knospe nicht zur Blüte öffnen.
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| Milchweiße Pfingstrose (Paeonia lactiflora). |
Roter Fingerhut (Digitalis purpurea), eine der giftigsten heimischen Pflanzen, kam ohne Einladung in unseren Garten. Einige Blattrosetten habe ich im vergangenen Jahr stehen lassen und daraus entwickeln sich nun die Blütenstände.
Die fingerhutartigen Röhren richten sich stets zur Sonne aus. Im Inneren tragen sie bürstenartige Härchen, die kleineren Insekten den Weg zum Nektar verwehren. Nur kräftige Insekten wie Hummeln oder einige Wildbienen-Arten schaffen es, ins Blüteninnere zu gelangen. Sie werden beim Eintritt mit Blütenpollen bepudert.
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| Wald-Scheinmohn, auch Kambrischer Scheinmohn genannt. |
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| Nach dem Bestäuben werden die Blütenblätter abgeworfen und in der grünen Kapsel entwickeln sich Samen. |










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