Donnerstag, 2. April 2026

Frühlingsbild 6

 

Bärlauch im Mundatwald (pfälzisch-elsässisches Waldgebiet).


In den Rheinauenwäldern findet man regelrechte Bärlauch-Teppiche.

Jetzt sind wir mittendrin in der Bärlauch-Saison. 
Die Blätter haben ein kräftiges Knoblauch-Aroma.
Ich pflücke Bärlauch im eigenen Garten, wo er sich seinen Platz erobert hat. 

Frühlingsgrüße von der Pfälzerin   🌿  🌿  🌿

Mittwoch, 1. April 2026

Frühlingsbild 5

 

Wildvögel im Garten und leichter Schneeschauer.


April, April, der weiß nicht was er will.
Mal Regen und mal Sonnenschein,
dann schneit's auch wieder zwischendrein.

Stieglitze, Sperlinge, Blaumeisen, Buchfinken und eine Elster sind in dieser Woche die häufigsten Futtergäste im Garten. Die Wildvögel sitzen eine Weile im Kirschbaum, ehe sie das Futterhaus anfliegen.

Lasst Euch heute nicht in den April schicken!

Frühlingsgrüße von der Pfälzerin   🐦  🐦  ❄

Dienstag, 31. März 2026

Frühlingsbild 4

 


Diese Aufnahmen wurden am Samstagmorgen gemacht, nach einer sehr kalten Nacht. Etwas später begann es zu schneien und zu graupeln. Auch heute morgen war der Garten wieder mit Reif bedeckt.

Hoffentlich wird es bald wieder etwas wärmer!

(Kühle) Frühlingsgrüße von der Pfälzerin   ❆  🌸  🐦

Montag, 30. März 2026

Am 28. März war 'Tag des Unkrauts'

Leider habe ich erst hinterher erfahren, dass der 28. März 2026 zum 'Tag des Unkrauts' ernannt wurde. Es soll ein Ehrentag für die oft ungeliebten Wildpflanzen sein, die sich ohne Einladung ansiedeln.

Die Pflänzlein sollen in ein besseres Licht gerückt werden und dabei wird auf ihre Bedeutung aufmerksam gemacht. Unkraut gibt es eigentlich nicht, weil jede Pflanze einen Sinn hat und zur Artenvielfalt beiträgt. Wildpflanzen (die viele als Unkraut bezeichnen) liefern Futter für Schmetterlingsraupen, Blüten spenden Nektar und Pollen für Bienen, Samen werden von Vögeln gefressen und abgestorbene Pflanzenteile sind ein Winterquartier für Insekten. (Quelle: NABU).



Kommt alle gut in die neue Woche.

Naturgrüße von der Pfälzerin   🌱  🌿  🐞

Freitag, 27. März 2026

Frühlingsbild 3


Mit einer blauen Galerie verabschiede ich mich ins Wochenende. Ihr seht Hyazinthen, Sternhyazinthen, Traubenhyazinthen und Anemone (Blaues Balkan-Windröschen), die derzeit im Garten blühen.

In der Nacht zum Sonntag wird die Uhr eine Stunde vor gedreht und die Sommerzeit beginnt. Ich hoffe, dass ich mich schnell an die 'verdrehte Zeit' gewöhnen werde.

Kommt alle gut ins letzte Wochenende des Monats März.

Liebe Grüße von der Pfälzerin   🩵  🩵  🩵

Donnerstag, 26. März 2026

Frühlingsbild 2

 

Gestern war ein Regentag und ich war ausnahmsweise mal nicht im Garten. Deshalb zeige ich als Frühlingsbild meine 'Freunde' auf der Fensterbank. 

Frühlingsgrüße von der Pfälzerin   🌱 🌸 🌿

Mittwoch, 25. März 2026

Burg Landeck bei Klingenmünster

 

Durch einen blühenden Mandelbaum auf die Burg Landeck geschaut.

Derzeit sind bei Annweiler die Tunnels an der Bundesstraße 10 wegen Bauarbeiten gesperrt. Weil die Umleitungsstrecke durch die Orte Rinnthal und Sarnstall stark frequentiert ist, wählten wir eine Alternativstrecke nach Landau. Wir fuhren dabei auf der Deutschen Weinstraße durch Klingenmünster und nahmen uns Zeit für einen Besuch der Burg Landeck.

Dieser Burgfried ist die jüngste von drei Burgen rund um den Ort (Ruine Schlössel, Ruine Heidenschuh und Ruine Landeck) und wurde um das Jahr 1200 zum Schutz der damaligen Benediktinerabtei von Klingenmünster errichtet. Vom Turm der Burg aus kann man bei guter Sicht über die Rheinebene bis zum Odenwald und zum Schwarzwald schauen.

Von droben vom Turm aus hatten wir zwar eine herrliche Weitsicht, aber es wehte ein unangenehm heftiger Wind und so hielten wir uns dort auch nicht allzu lange auf.









Den Turm kann man über eine Treppenanlage besteigen.


Blick vom Turm aus in Richtung Schwarzwald.




Liebe Grüße von der Pfälzerin   🏰

Dienstag, 24. März 2026

Frühlingsbild 1

 


Täglich besuchen Schwanzmeisen die Futterstellen in unseren Garten. 

Frühlingsgrüße von der Pfälzerin  🌳🌸🐦

Montag, 23. März 2026

Sakura im Japanischen Garten


Das japanische Wort für Kirschblüten lautet 'Sakura'. Die Blüten der japanischen Zierkirschen symbolisieren den Frühling, die Schönheit und Vergänglichkeit. Während der Blütenschau (Hanami) feiern die Leute in Japan den Frühlingsbeginn mit einem Picknick unter den blühenden Bäumen.

So früh wie noch nie sind die Zierkirschen im Japanischen Garten Kaiserslautern erblüht. Fast zwei Wochen früher als zum bisher frühesten Termin zeigt sich in diesem Jahr die Blütenpracht in dem Garten. Nicht nur Kirschen, sondern auch Magnolien, Bergenien und Kamelien stehen bereits in voller Blüte.

Der Japanische Garten Kaiserslautern liegt an einem sonnigen Hang mitten in der Stadt und ist einer der größten in Europa. Eigentlich wäre er erst ab April geöffnet, aber wegen der frühen Blütezeit ist jetzt schon ein Besuch möglich.






Auch ich habe hier einige Münzen geopfert. 
Es schadet nie, viel Glück zu haben.
















In die blühenden Kamelien habe ich mich schockverliebt.

Yoroshiku onegaishimasu (Beste Grüße auf japanisch).  🏯 🌸🌸🌸

Freitag, 20. März 2026

Rosa Blüten und Frühlingsbeginn

 


Ich musste einfach stehen bleiben und den blühenden Kirschpflaumenstrauch bewundern. Jedes Jahr öffnen sich hunderte rosa Blüten, die einen intensiven Duft verbreiten.

Kirschpflaumen (Prunus cerasifera) sind Obstgehölze, die man selten in Gärten sieht. Sie zählen zur Familie der Rosengewächse und sind mit Pflaumen, Mirabellen und Schlehen verwandt. Der Strauch kann im Alter bis zu 8 Meter hoch werden.

Einst stand hier ein Haus und dieses Gehölz wuchs im Vorgarten. Nachdem die Besitzer verstorben waren und nach dem Abriss des alten Hauses kümmerte sich niemand mehr um das Grundstück und so wurde aus dem einst (in meiner Kindheit) kleinen Strauch mit den Jahren ein üppiges Gehölz mit rosa Blüten im zeitigen Frühjahr und essbaren Früchten im Herbst. Sie erinnern zwar an Mirabellen, schmecken aber leicht säuerlich. 

An den Blüten ganz oben schwirrten und summten Insekten, vor allem Bienen. Das war eine große Freude für mich. Wer mich kennt, der weiß, dass ich vor allem Bäume und Sträucher mag, die für Insekten wertvoll sind.

Diese Obstart wird auch Türkenkirsche oder Wilde Pflaume genannt. Bei uns in der Pfalz heißt sie 'Därgelkersch'. 







Eine mehr als 60 Jahre alte Kirschpflaume mitten im Dorf.


Heute ist nun auch ganz offiziell laut dem Kalender Frühlingsbeginn. Den Tag werde ich im Japanischen Garten feiern, denn dort blühen die Kirschbäume.

Bei uns in Rheinland-Pfalz sind übermorgen Landtagswahlen. Danach werden die Plakate mit den lächelnden Politikern im Dorf wieder  verschwinden. Weil wir uns nicht in eine Warteschlange am Wahllokal einreihen möchten, haben wir unsere Stimme bereits per Briefwahl abgegeben.

Kommt alle gut ins Wochenende!

Liebe Grüße von der Pfälzerin   🌸🌸🌸

Donnerstag, 19. März 2026

Frische Kräuter aus dem eigenen Garten Mitte März

 


In dieser Woche konnte ich wieder frische Kräuter im eigenen Garten ernten. Auf der Platte liegen:

  • Bärlauch, er schmeckt kräftig nach Knoblauch.
  • Löwenzahn, wirkt harntreibend und sollte nicht in großen Mengen gegessen werden.
  • Gewürzfenchel, wir lieben den anisartigen Geschmack an grünen Salaten.
  • Scharbockskraut, sollte nicht mehr gegessen werden, wenn es zu blühen beginnt.
  • Pimpernelle, eine mehrjährige Gewürzstaude.
  • Blüten von Märzveilchen, sie dienen als Dekoration auf dem Salatteller.

🌿🌿🌿


Das Glückshormon Serotonin und das Schlafhormon Melatonin sind derzeit im Konkurrenzkampf und so leiden wir schon mal unter Frühjahrsmüdigkeit. 

Bei mir ist das in diesem Jahr nicht der Fall; ich bin fit und wach. 😊

Vielleicht liegt es auch daran, dass wir viel Gemüse essen und unsere Mahlzeiten mit Kräutern anreichern?

Beim Kräuter pflücken entdeckte ich in einer Lenzrosenblüte eine schlafende Hummel. Sie war wohl so sehr mit Nektar sammeln beschäftigt, dass sie hier eingeschlafen ist. In der Blüte konnte sie trocken und geschützt übernachten.


Liebe Grüße von der Pfälzerin   🐝

Mittwoch, 18. März 2026

Wer ist dieser hübsche, bunte Vogel?

 



Ich war gerade beim Kochen und das Küchenfenster war gekippt, als ich draußen im Garten einen Vogelruf hörte, den ich nicht zuordnen konnte.

Ein Stieglitz (Carduelis carduelis), auch Distelfink genannt, hat unseren Garten besucht. 

Auffällig war, dass ich zunächst nur dieses eine Exemplar sehen konnte, denn eigentlich sind Stieglitze stets als Gruppe unterwegs. Schon seit mindestens einem Jahr habe ich keinen mehr in unserem Garten entdecken können und so freute ich mich sehr über diesen Besuch.






Zwei Tage später saß er wieder bei uns im Kirschbaum. Nachdem ich den bunten Vogel eine Weile beobachtet hatte, sah ich, dass er mit einem Partner (oder einer Partnerin?) gekommen war.







Beim Anblick der aufspringenden Knospen am Kirschbaum stellt sich mir die Frage: Ist denn März nun der neue April? Das Wetter würde dazu passen. Am Montag wechselten sich Graupel- und Regenschauer mit sonnigen Momenten ab, genauso wie sonst im April. Die Natur ist in den letzten Jahren immer zeitiger aus dem Winterschlaf erwacht und dass schon Mitte März die Kirschen blühen möchten, das finde ich doch sehr früh.

Liebe Grüße von der Pfälzerin   🐦

Dienstag, 17. März 2026

Löwenzahn nervt? Ich mache einfach Pesto draus

 


In unserem Garten wächst jede Menge Löwenzahn, den ich niemals ausrotten könnte, weil ständig Nachschub an Samen von der benachbarten Wildblumenwiese kommt.

Aus den jungen, grünen Blättern mache ich im zeitigen Frühjahr ein Löwenzahn-Pesto, das richtig lecker schmeckt. 

Nicht nur Löwenzahn, sondern auch Giersch (den es glücklicherweise in unserem Garten nicht gibt), Bärlauch oder Karottengrün wären für ein frisches, gartengrünes Pesto geeignet.

Grünes Pesto aus Löwenzahn


  • 50 g Löwenzahnblätter, grob gehackt
  • 1 kleine Knoblauchzehe, fein geschnitten
  • 40 ml Olivenöl
  • einige Walnusshälften, ohne Öl in der Pfanne geröstet
  • etwas geriebenen Parmesan
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Esslöffel frisch gepresster Zitronensaft.

Alle Zutaten im Mixer so lange pürieren, bis eine cremige Masse entstanden ist. Bei mir darf es gerne noch ein bisschen körnig sein. In einem Schraubglas kann man das Pesto im Kühlschrank bis zu 5 Tage lang aufbewahren.

Wir haben das Löwenzahn-Pesto mit Pasta zu gebratenem Wildlachsfilet gegessen und es hat uns wirklich gut geschmeckt.








Liebe Grüße von der Pfälzerin   🌿🌿🌿

Montag, 16. März 2026

Unser Garten Mitte März

 


Der Blumenkasten außen auf der Küchenfensterbank wurde neu bepflanzt. Jetzt strahlen mich die Blüten vom Hornveilchen an und ich kann Zitronenthymian direkt am Fenster pflücken.

Draußen im Garten hat sich seit Beginn des Monats viel verändert. Schneeglöckchen, Winterlinge und Krokus sind verblüht. Gerade blühen Sternhyazinthen, Narzissen, Lenzrosen, Lerchensporn, Kaukasusvergissmeinnicht und Märzveilchen.

In den Beeten und an den Rosensträuchern sind grüne Austriebe zu sehen.

Ins Gemüsebeet habe ich eine Rhabarberstaude und einige Kräuterpflanzen aus dem Baumarkt gepflanzt. Außerdem wurden Stielmus, Schnittlauch und Wunderblume ausgesät.

Ein neues Windrad ist in den Garten eingezogen und die Vögel bekamen eine weitere Wasserschale in Form einer Blüte.

Auch wenn die Nächte wieder kühl wurden, das Wachstum im März lässt sich nicht aufhalten und der Frühling kehrt ein.

Der Regen am Ende der vergangenen Woche hat zum Wachstum kräftig beigetragen.






In den Kübeln zeigen Hornveilchen Farbe, denn die Funkien brauchen noch Zeit zum Austreiben.
 Hier sitzt auch der kleine Gärtnerzwerg aus Ton, der aus dem Schuppen heraus durfte.


Hattet Ihr alle ein schönes Wochenende?

Kommt gut in die neue Woche.

Bunte Grüße aus dem Garten der Pfälzerin   🌱  🌼  🌿

Freitag, 13. März 2026

Blüten ohne Insektengesumm



In vielen Vorgärten blühen gerade Forsythien, die mit ihren leuchtenden Blüten zwar schön anzuschauen sind, aber für Insekten nutzlos sind. Diese Ölbaumgewächse sind ökologisch wenig wertvoll, weil sie Insekten keinen Nektar bieten. Die armen Geschöpfe verschwenden ihre Energie beim Versuch, Nahrung zu finden. Zudem verdrängen diese Sträucher heimische Arten. Besser wäre es, Kornelkirschen zu pflanzen, die ebenso gelb blühen und reichlich Nektar spenden. Auch Berberitzen oder Felsenbirnen blühen in dieser Zeit und sind echte Alternativen zu Forsythien.

Ich würde es begrüßen, wenn schon in der Grundschule ein Fach 'Natur- und Umweltschutz und gesunde Ernährung' eingeführt werden würde. Was man als junger Mensch lernt, das wird man ein Leben lang behalten.


Forsythia in voller Blüte.


Habt alle einen schönen Freitag, den 13. und kommt gut ins Wochenende.

Naturgrüße von der Pfälzerin   🌲🌱🌿