Wir waren am Dienstag im Sauerbachtal wandern. Nach einer frostigen Nacht schaffte es die Temperatur am Nachmittag gerade mal knapp über 0 Grad und die Sonne schien.
Das Sauerbachtal liegt zwischen den Gemeinden Eppenbrunn und Ludwigswinkel, an der Grenze zu Frankreich. Im Sommer habe ich Euch mehrmals mit dorthin genommen, aber auch im Winter hat die Landschaft ihren Reiz.
Wir konnten an diesem Tag die Kälte förmlich sehen. An schattigen Stellen war der Boden mit Raureif bedeckt und es hatte sich Haareis gebildet. Dieses entsteht bei hoher Luftfeuchtigkeit und Frost durch einen Pilz im morschen Holz. Der Pilz dünstet Feuchtigkeit aus und so entsteht die haarähnliche gefrorene Struktur, die auch als Eiswolle oder Engelshaar bezeichnet wird.
Der Wald, durch den wir gewandert sind, ist ein Naturwaldreservat und wird nicht mehr durch Menschen verändert. Bäume, die umfallen, bleiben liegen. Lediglich die Wege werden frei gehalten. Der malerisch gelegene Weiher heißt 'Mummelsee', hat aber nichts mit dem bekannten Gewässer im Schwarzwald zu tun.
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| Eine Wiese im Sauerbachtal im Winter. |
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| Raureif auf dem Boden. |
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| Die Eiskristalle sind individuelle Schönheiten. |
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| Der kleine Pfälzer Mummelsee. |
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| Wir laufen durch den schattigen Wald der Sonne entgegen. |
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| Haareis an einem Holzstück am Boden. |
Das Jahr 2026 hat begonnen und wird hoffentlich ein gutes Jahr für alle.
Hier im Blog wird es wie gewohnt weitergehen. Ich zeige Bilder der Saison, Naturschätze und unsere schöne Landschaft, die wir bei Wanderungen erkunden.
Kommt alle gut in das erste Wochenende des neuen Jahres 2026.
Naturgrüße von der Pfälzerin 🌲🌲🌲







Liebe Ingrid,
AntwortenLöschenauch in meinem Blog wird sich nichts ändern, er bleibt wie er ist. Ich möchte ja nur meine Naturerlebnisse, wie du auch, zeigen und anderen Menschen eventuell eine Freude bereiten. Bei Mummelsee dachte ich tatsächlich an unseren See im Schwarzwald. Bin gespannt, ob mir heute schon ein erstes Fotomotiv vor die Linse kommt.
Liebe Grüße
Edith