Dienstag, 5. Mai 2026

In die Röhre geschaut

 


Eigentlich müsste ich ein Schild ans Insektenhotel hängen: 'Alle Zimmer vergeben.'
Stattdessen habe ich neue Röhren angebracht. Dafür nehme ich Bambushalme, die an den Rändern glatt gefeilt sind und feines Lehmpulver. In ein Gefäß wird ein Lehm-Wasserbrei gestrichen und vorsichtig die Halme reingedrückt. Wenn der Lehm trocken ist, lege ich das Bündel ins Insektenhotel.

Wie man sieht, werden die Röhren von Wildbienen für die Eiablage angenommen. Sie legen ihre Eier in kleine Kammern, geben Blütenpollen hinzu und verschließen sie mit Lehmerde.


Mitte April: das Insektenhotel wird fleißig angenommen.







Am Feiertag, dem 1. Mai, hatten wir schon morgens einen strahlend blauen Himmel. Keine einzige Wolke trübte das Azurblau des Himmels.




Über uns befindet sich eine Flugstraße und wir sehen zwar die Kondensstreifen der Flieger, hören die Flugzeuge aber nicht.


Meine tägliche Aufgabe ist Wasserkannenschleppen.
Unser Wasserbehälter ist nun so gut wie leer.



Sonntag, 3. Mai: die älteren Röhren im Insektenhotel sind so gut wie alle belegt.


Eine Etage höher sind auch die Löcher in den Ziegelsteinen mit Mörtel verschlossen.


Das alte Holzpuppenhaus wird langsam morsch. Es hängt hier schon mindestens 15 Jahre, bei Wind und Wetter. Bald müssen wir uns eine Alternative überlegen, um die Röhren für die Wildbienen unterbringen zu können.


Naturgrüße von der Pfälzerin   🐝🐝🐝

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen