Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2026. Möge es ein gutes Jahr werden und allen Menschen Frieden bringen.
Ich lade Euch ein, mit mir Ausflüge zu machen und zu wandern, um die wundervolle Natur zu erkunden. "Natur ist all das, was nicht vom Menschen erschaffen wurde, sondern von selbst entstanden ist."
Ein Baum vermag einen Felsen zu spalten. Gesehen habe ich diesen Naturschatz beim Wandern im Dezember.
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| Fels-Spalte oder gespaltener Fels? |
Naturgrüße von der Pfälzerin 🌲🌲🌲
Nachtrag: Hier zeige ich noch zwei Aufnahmen von der anderen Seite des gesprengten Felsens. Der Baum ist alt, obwohl er klein ist. Wir vermuten, dass er es war, der den weichen Sandstein in zwei Hälften sprengte.
Die Redewendung 'zwischen den Jahren' bezeichnet die Zeit der Raunächte vom Ende der Weihnachtsfeiertage bis Neujahr.
Historisch war in der vorchristlichen Zeit diese Zeitspanne keinem offiziellen Jahr zugeordnet. Das alte Jahr endete an Weihnachten und das neue Jahr begann am 6. Januar, dem heutigen Dreikönigstag. Die Raunächte waren früher geprägt von Bräuchen und Ritualen. Beispielsweise wurde in dieser Zeit keine Wäsche draußen aufgehängt, um die 'wilde Jagd', angeführt vom germanischen Gott Wotan, nicht aufzuhalten. Das Haus wurde ausgeräuchert und die Tempel wurden gereinigt.
Für uns sind es ruhige Tage, an denen wir gerne raus in den Wald gehen, wenn das Wetter es zulässt. Der Weihnachtsrummel ist vorbei und wir gehen gelassen dem Beginn des neuen Jahres entgegen.
Am Samstag hatten wir ein Traumwetter, das wir für eine Wanderung vom Parkplatz unterhalb der Burg Lemberg aus hoch zum Rabenfels und anschließend auf einem Rundweg um den Berg herum nutzten.
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| Rundweg unterhalb des Rabenfelsens. |
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| Der Rundweg führt unterhalb des Felsmassives vorbei. Die Sonne wärmt angenehm. |
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| Auf der Schattenseite des Berges wird es kühler ... |
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| ... und hier sind auch einige Eiszapfen zu sehen. |
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| Eine abgefallene Eisplatte erinnert mich an einen Eisbären. |
... ich wünsche mir, dass die Leute ihre Dekorationen im Pfälzerwald nach den Weihnachtsfeiertagen wieder entfernen. Leider wird dies nur beim Christbäumchen an der neuen Schutzhütte der Fall sein. Alles andere liegt schon jahrelang dort.
Wann kam man denn auf die Idee, mitten im Wald Christbaumkugeln und anderen Dekokram aus Metall, Glas oder Kunststoffen aufzuhängen?
Bei unseren Wanderungen sehen wir immer öfter, dass Figuren drapiert oder Felsvorsprünge als Wichtellandschaften gestaltet werden.
Glassplitter, Plastikteile, Metall, Gummibänder, Moosgummi, Kunststoffschnüre und ähnliches, die im Wald verbleiben, sind eine Gefahr für das Wild und für Wildvögel. Es ist Unrat, der im Wald nichts verloren hat, auch wenn mir die kleine Wichtelwelt zunächst ein Lächeln ins Gesicht zauberte.
Mensch Leute, schmückt Euren Vorgarten, Balkon oder eigenen Garten und lasst den für die Wildtiere und Vögel gefährlichen Kram aus dem Wald!
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| Blechfigur an Froschfelsen im Dahner Felsenland. |
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| Ein Christbäumchen am Wanderweg. |
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| In einer Steinnische wurden Figuren aus nicht natürlichen Materialien drapiert, die für Waldtiere gefährlich sein können. |
Naturgrüße von der Pfälzerin 🌲🌲🌲
Eine alte Schutzhütte im Wald war morsch und wurde abgerissen. Nun ist an ihrer Stelle eine neue, sehr moderne Hütte entstanden. Im Dorf wird sie als Kathedrale bezeichnet.
Gestern, am 4. Adventssonntag pilgerten die Leute scharenweise dorthin, um das neue Bauwerk zu besichtigen. Auch wir nahmen es in Augenschein und sind uns noch nicht ganz sicher, ob uns diese Bauweise gefällt oder nicht. Noch ist die Hütte nicht ganz fertig und das Holzbau-Unternehmen arbeitet noch daran. Im nächsten Frühling soll sie fertig sein und feierlich eingeweiht werden.
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| Ein Wanderverein hat vor der Hütte einen Weihnachtsbaum aufgestellt und festlich geschmückt. |
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| Wir feiern die Wintersonnenwende und grillen Würstchen im Garten. |
Auf Baumrinden, Totholz, Moosen, Steinen, Dachziegeln, Mauern und auch auf dem Boden wachsen Flechten. Es sind keine Pflanzen, sondern eine Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und Grün- oder Blaualgen.
Flechten nehmen Schadstoffe aus der Luft auf und lagern die Stoffe in ihren Zellen ein. Wird die Konzentration zu hoch, stirbt die Flechte ab. Sie ist somit auch ein Indikator für saubere Luft.
Bei diesen meist unbeachteten Schönheiten lohnt sich ein genaueres Hinsehen.
Ich zeige Euch einige Flechtenarten, die ich in dieser Woche beim Wandern gesehen habe.
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| Rentierflechte, von der Sonne beschienen. |
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| Rentierflechte, aus der Nähe gesehen. |
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| Die weißen Flecken auf dem Stein sind Flechten, ... |
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| ... es handelt sich hier um die Braune Knöpfchenflechte. |
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| Ein Stein, der mit einer Felsen-Schüsselflechte bewachsen ist. |
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| Eine Säulenflechte im Moos. |
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| Hochblättrige Säulenflechte auf einem bemoosten Stein. |
Sonniges Wetter am Montag lockte uns raus in die Natur. Wir sind ein Stück weit auf dem Premiumwanderweg 'Eulentour' gelaufen.
Wir hörten dabei laut die Geräusche vom nahen Truppenübungsplatz im französischen Bitsch. Von der Luftlinie aus gesehen, befindet er sich nur wenige Kilometer entfernt. Es hörte sich an, als würden Böller an Silvester abgeschossen. Auf der anderen Seite des Berges arbeiteten Holzfäller und ließen die Sägen kreischen. Gelegentlich vernahm man auch das krachende Fallen eines Baumes. Es gab diesmal keine Stille im Wald.
Dennoch genossen wir die einstündige Wanderung zum Krabbenfelsen und zum Christkindelfelsen und wieder zurück zum Parkplatz an der Wasserscheide.
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| Aussichtspunkt am Christkindelfelsen. |
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| Hier hängen die Kinder traditionell ihre Wunschzettel an die Bäume. |
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| Auf dem Weg zum Aussichtspunkt sind gefährliche Stellen mit einem Stahlgeländer gesichert. Ich ging diesmal nicht bis ganz nach vorne. |
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| Die Äste am Boden schauen aus, als wären sie mit Plüsch bezogen. |
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| Zurück am Waldparkplatz an der Wasserscheide. |
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| Die schräg stehende Sonne lässt die Lärchen rotgolden leuchten. |
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| Der Himmel über uns war strahlend blau und ich genoss an diesem Tag die Sonnenstrahlen im Gesicht. |
Am Freitag wanderten wir bei milder Luft durch einen nebeligen Wald. Die feuchte Luft lindert das Kratzen im Hals und ist wohltuend für die von der Zimmerwärme gereizten Atemwege. Außerdem konnten wir beim gleichmäßigen Gehen herrlich entspannen und unser Kreislauf wurde während der einstündigen Wanderung ordentlich in Schwung gebracht.
Auffallend sind jetzt in dieser Jahreszeit die leuchtend grünen Moose. Je genauer ich hinschaue, umso mehr Moosarten entdecke ich bei unseren Ausflügen.
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| Hier wachsen gleich drei Moosarten und bilden eine Pflanzengemeinschaft. |
Kommt alle gut in die neue Woche und achtet darauf, nicht allzu sehr in Weihnachtsstress zu geraten.
Naturgrüße von der Pfälzerin 🌲🌲🌲