Montag, 19. Januar 2026

Ein Baum voller Töpferwaren am Ortsrand von Soufflenheim/Frankreich ...


... machte mich neugierig auf die Produkte, die hier produziert werden. 

Am vergangenen Freitag machten wir bei strahlendem Sonnenschein einen Ausflug nach Plittersdorf an den Rhein in Frankreich. Eine gute Stunde lang picknickten wir am Ufer und genossen dabei den Sonnenschein und die milde Luft. Danach fuhren wir weiter zum nahe gelegenen Ort Soufflenheim.


Der 16. Januar 2026, fast schon ein Frühlingstag am Rhein. 
Die Mittagszeit verbrachten wir bei einem Picknick am Rheinufer und ließen uns die Sonne ins Gesicht scheinen,
während wir den Schiffen und der Fähre zuschauten.



Der Ort ist bekannt für die Herstellung von Kougelhopf-Formen aus Keramik. Wie vor 900 Jahren werden hier aus dem Ton des nahe gelegenen Haguenau-Forstes traditionell Backformen mit gewelltem Rand produziert, in denen der Gugelhupf gebacken wird.

Gugelhupf ist ein Hefegebäck, das süß oder herzhaft sein kann und hier im Elsass sehr beliebt ist.


Eine typische Kougelhopf-Form.


Beim Anblick des Baumes mit den Keramik-Gefäßen war ich fasziniert. Was man doch Schönes aus der hiesigen Tonerde schaffen kann!

Auch traditionelle Elsässer Baeckeoffe-Formen und weitere Gegenstände aus Keramik für die Küche werden in den Poteries artisanales (Keramikwerkstätten) hergestellt.





Weil wir an einem Wochentag unterwegs waren, an dem die Geschäfte geöffnet sind, besuchten wir eine Poterie in Soufflenheim. Sie wurde bereits um 1750 gegründet und produziert bis heute traditionelle Töpferwaren, aber auch moderne Formen. Im Atelier können sich Besucher einen Eindruck von der Herstellung der Keramik-Gefäße machen und im Magasin werden die Sachen dann verkauft.



Das Atelier der Poterie.
Aus lokalem Ton, der gereinigt, zermahlt, geformt, bemalt und bei hohen Temperaturen gebrannt wird, entstehen die Keramikwaren.


Das Außengelände der Poterie mit einem Weihnachtshäuschen.
In weiteren Häuschen sind Gegenstände aus Keramik der vergangenen Jahre ausgestellt.



Auch Gartenzwerge gehören zum Repertoire der Poterie.




Mit nach Hause gingen ein Topf mit Deckel für Baeckeoffe oder Pot au feu und eine Auflaufform, sowie ein Kochbuch für pikante Spezialitäten aus dem Elsass.



Liebe Grüße von der Pfälzerin, die gerne Ausflüge ins nahe Elsass macht. 

PS: Die Sprache dort bereitet uns keine Schwierigkeiten, denn wir können den Elsässer Dialekt gut verstehen, der ähnlich unserem Pfälzer Platt ist. Zudem beherrschen die Leute im Grenzgebiet fast alle die deutsche Sprache. 

4 Kommentare:

  1. Was für ein wunderschöner Ausflug mit den wunderschönen Gugelhupf formen , da wäre ich auch gerne dabei gewesen!
    Danke für das zeigen!
    Lieben Gruss Elke

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    1. Jahrelang waren wir immer nur sonntags dort, wenn die Läden geschlossen sind. Endlich konnte ich an einem Wochentag die Keramik-Verkäufe besuchen.
      LG Ingrid

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  2. Wow! Das war ja ein toller Ausflug. Baeckeoffe hab ich mal in Strasbourg gegessen und fand es total lecker. Da werden Erinnerungen wach. Grad am Wochenende habe ich einen Bericht über die Bretagne gesehen. Das sah auch nach einem tollen Reiseziel aus. Aber ich glaube, im Gegensatz um Elsass, sollte ich für eine Reise dorthin wohl doch eher meine Französischkenntnisse aufpolieren :-D

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    1. Wir planen für dieses Frühjahr einen Kurs an der VHS für französische Sprache zu belegen. Schon aus Respekt vor den Nachbarn in Frankreich wäre es gut. Zudem planen wir einen Urlaub in der Champagne. Dann sollten wir die Sprache doch wenigstens ein wenig verstehen.
      LG Ingrid

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