Der Historische Verein Pirmasens e.V. hat zum Vortrag über Theorien zur Sprache des Elsass eingeladen. Die Veranstaltung fand im Carolinensaal in Pirmasens statt und war recht interessant.
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| Die frühere Aussegnungshalle am Alten Friedhof wird nun für kulturelle Veranstaltungen genutzt. |
Der Referent, Monsieur Charles Schlosser, wohnhaft im französischen Lembach, konnte Interessantes zum Dialekt im Elsass ab dem Mittelalter bis zur Jetztzeit geben. Er las auch einige Gedichte in Elsässerdeutsch in verschiedenen Dialektversionen (alemannische, südfränkische und rheinfränkische Dialekte) vor, die ich zum größten Teil verstehen konnte. Wir Pfälzer auf der deutschen Seite und die Elsässer drüben in Frankreich verwenden in der Muttersprache viele Worte gemeinsam, so dass wir uns miteinander verständigen können, auch wenn uns eine Landesgrenze trennt. Ob unsere Kinder in Zeiten der Globalisierung und des Internet das auch noch können?
Wir bekamen außerdem ein bisschen Einblick in die Geschichte des Elsass, was mich sehr interessiert, weil wir dort öfter unterwegs sind.
Liebe Grüße von der Pfälzerin 🕮


Liebe Ingrid,
AntwortenLöscheneines haben wir gemeinsam, wir liegen nah am Elsass. Ich mag dieses Fleckchen Erde sehr, ich verstehe inzwischen auch gut ihre Sprache weil wir einen intensiven Austausch auf Kirchenbasis hatten. Ich war viel mit dem Rad dort unterwegs, es sind ja nur 6 km hinter der Grenze. Sie haben ja eine bewegte Geschichte hinter sich, hin und her gerissen zwischen Frankreich und Deitschland mußten sie sich immer behaupten, oder auch anpassen. Es gibt ja sozusagen ein Protestlied: "Der Hans im Schnockeloch der weiß nicht was er will. Was er will das kriegt er nicht und was er hat, das will er nicht....." Ich denke, das sagt auf etwas versteckte Art und Weise die Situation der Elsässer aus. Inzwischen sind ja die Fronten geklärt und die Elsässer kommen gerne nach Deutschland, um einzukaufen, und wir gehen gerne rüber, um Urlaub zu machen und die gute Elsass Küche zu geniessen.
Liebe Grüße
Edith
Liebe
Wir halten uns meist im Nord-Elsass auf, an der Grenze zu Lothringen (Lorraine).
LöschenLG Ingrid
Einmal in Beaubourg und einmal in Saverne jeweils mehrere Tage/Wochen Urlaub gemacht, haben wir auch viel Spaß gehabt mit der Sprache und allem drum und dran. Leider kriege ich eine der lustigsten Begebenheiten nicht mehr richtig zusammen, ich muß Herr Brummel mal fragen wenn er wieder da ist.
AntwortenLöschenSchön wenn man so nah dort wohnt.😍👍🏻Bon jour pour toi! 😃
Liebgruß
Tiger
🐯
Wir sind gute Nachbarn und die Grenze existiert nur auf dem Papier. Niemand fällt in einen Graben, wenn er sie überschreitet oder wird sonst irgendwie aufgehalten. Oft bemerkt man erst, wenn man ein französisches Hinweisschild sieht, dass man jetzt in Frankreich ist.
LöschenLG Ingrid
Sehr spannend. Das hätte mich auch interessiert - auch wenn ich mich mit den "süddeutschen" Dialekten auch nach fast 20 Jarhen noch immer etwas schwer tue ;-) Ich hab Zuhause schon kein Platt mehr gelernt. Meine Großeltern konnten es, haben es aber an uns Enkel nicht weitergegeben. Meine Mutter kann es auch nur ein bisschen und hatte mit dem Sauerländer-Platt im Dänemark-Urlaub in den 90er Jahren tatsächlich kaum Schwierigkeiten, das dortige Radioprogramm zu verstehen. Im Elsass war ich schon so lange nicht mehr. Dabei ist es gar nicht so weit weg. Ich denke, es wird echt mal wieder Zeit für einen Besuch dort :-)
AntwortenLöschenAls Kind durfte ich keinen Pfälzer Dialekt sprechen; wir mussten Hochdeutsch lernen und heute würde ich gerne mehr über meine Muttersprache wissen.
LöschenLG Ingrid
Danke für diese interessante Erklärung von dir mit dem Der Historische Verein, ich find das immer gut dass so was gibt!
AntwortenLöschenLieben Gruss Elke
Es ist immer schön, etwas aus der Vergangenheit zu erfahren. Die Alten sind nicht mehr da und können uns nichts mehr erzählen.
LöschenLG Ingrid
Liebe Ingrid,
AntwortenLöschenich war noch nie im Elsass. Aber wenn ich Bilder von den grenznahen Städtchen sehe, finde ich immer, dass es dort sehr heimelig ausschaut.
Herzliche Grüße – Elke
Liebe Ingrid, diese Ecke kenne ich gar nicht. Ich wollte immer mal ins Elsass fahren, aber irgendwie hat das nie geklappt.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Jutta