Donnerstag, 29. Januar 2026

Reisen wie anno dazumal

Auf einer kleinen Bilderausstellung im Buswartehaus in der Landgrafenstraße im Ort Ludwigswinkel kann man sehen, wie früher gereist wurde.

Dort hängen alte Fahrpläne, jede Menge Fotos und ein altes Amtsschild. Eine Holzbank mit geschnitzter Eule lädt zum Verweilen ein, auf der man wunderbar die Zeit überbrücken könnte, bis der Linienbus kommt.

Wir haben uns das Buswartehaus beim Rundgang durch den Ort angeschaut. Zuerst waren wir durch den Landschaftspark gelaufen, dann über einen Zugang in den Ort gegangen, ein Stück weit auf der Durchgangsstraße gelaufen, um dann wieder zurück in den Park zu gehen. Unser Auto stand auf dem Parkplatz des Freizeitgeländes Birkenfeld, auf der anderen Seite des Parks.






Das Buswartehaus in Ludwigswinkel.








Das Wartehaus ist sauber und gepflegt. Hier wartet man gerne auf einen Bus.


Das Alte Schulhaus wurde restauriert.

Gleich daneben steht das Alte Schulhaus, das restauriert wurde und die Diensträume der Daniel-Theysohn-Stifung beherbergt. 

Die Daniel-Theysohn-Stiftung wurde 1970 von einem Unternehmer der Schuhindustrie und seiner Ehefrau ins Leben gerufen, um der Bevölkerung im Sauerbachtal großzügige und finanzielle Unterstützung bieten zu können. Aus dem Ertrag des Stiftungskapitals werden auch heute noch Jugendliche aus den Gemeinden Fischbach und Ludwigswinkel bei ihrer beruflichen Ausbildung mit Geldmitteln unterstützt. 


Neben dem Alten Schulhaus ist ein Zugang zum Park.
Wir müssen ihn nochmals durchqueren, um zum geparkten Auto zu gelangen.


Vor uns liegt ein Berg mit dem Felsmassiv Lindelskopf und den Resten einer frühmittelalterlichen Burg.


Der schön gestaltete Spielplatz am Freizeitgelände Birkenfeld war verwaist.
Im Winter ist hier nichts los und auch der Kiosk ist bis zum Frühjahr geschlossen.



Liebe Grüße von der Pfälzerin 🌄

8 Kommentare:

  1. Das haben die grossartig gemacht mit dem Buswartehaus und die Kunstaustellung. Ist doch immer interessant wie sie früher befördert wurden und auch das alte Schulhaus renovieren, oftmals haben sie kein Geld dazu und lassen verkommen .
    Die Burg hoch oben und der Spielplatz da seit ihr doch mit dem Enkel schon dort gewesen, schön gemacht ist er! Bald wenn es wieder Frühling wird kommen da auch andere wieder zum spielen und spazieren.
    Lieben Gruss Elke

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    1. Wir sind mehrmals pro Jahr dort, denn Herr Pfälzer angelt in einem Weiher am Ortsrand. Wir wandern auch gerne im Sauerbachtal und auf den Wegen rund um Ludwigswinkel.
      LG Ingrid

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  2. Liebe Ingrid,
    das ist aber mal ein aussergewöhnliches Wartehäuschen, da ist das Praktische mit dem Nützlichen perfekt gelungen. Die Wartenden bekommen so ganz nebenbei Geschichtsunterricht, toll. Es scheint sowieso ein gepflegter Ort zu sein, alles in bestem Zustand, die Gemeinde nagt wohl nicht am Hungertuch, wie andere Kommunen??
    Liebe Grüße
    Edith

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    1. Die Stiftung hat mehrere Projekte im Ort finanziert und es gibt einen guten Zusammenhalt bei den Einwohnern. Mehrmals pro Jahr finden Arbeitstreffen statt, an denen Pflegearbeiten im Dorf und im Park vorgenommen werden. Dank der vielen Touristen im Sommer und Herbst wird das Gemeindesäckel wohl nicht ganz so leer sein, wie in anderen Orten unserer Region.
      LG Ingrid

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  3. was für ein außergewöhnliches Wartehäuschen..
    da hält man sich doch gerne auf wenn man warten muss
    auch das Schulhaus sieht propper aus ;)
    in Birkenfeld war mein Mann zur Umschulung
    lang ist es her ..
    LG
    Rosi

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    1. Birkenfeld ist eine ganze Ecke weit von uns weg, liegt aber noch in Rheinland-Pfalz.
      Wir fühlen uns in diesem Ort wohl und sind mehrmals pro Jahr dort anzutreffen.
      LG Ingrid

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  4. Das ist ja mal ein schmuckes Wartehäuschen. Da steht man sicher sehr wind- und wettergeschützt. Nicht so hier, bei den zugigen modernen Glasdächern. Die Mini-Ausstellung im Wartehäuschen ist auch toll. Da macht das Warten auf den Bus ja fast Spaß :-) Und das Spielplatz-Schiff hätte mir als Kind total gut gefallen.

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    1. Wir fühlen uns in Ludwigswinkel als Gast stets willkommen. Nicht nur das ansprechende Buswartehaus, sondern der gesamte Ort ist einladend, sauber und alle Einwohner pflegen ihre Vorgärten. Viele Brunnen und reichlich Blumenschmuck im Sommer laden Touristen ein und auch die Einwohner leben gerne hier. Wir kennen einige persönlich.
      Auf dem Freizeitgelände steht auch noch eine Grillhütte und gleich daneben ist ein Wohnmobilstellplatz. Im Sommer ist uns dort zu viel los, aber im Winter ist man hier fast alleine unterwegs.
      LG Ingrid

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