Mittwoch, 4. März 2026

Wird das Wetter noch schön werden?

Der März hat begonnen und der dunkle, nasse Februar ist vorbei.

Am vergangenen Donnerstag, noch ehe die sonnigen Tage begannen, war morgens in der Früh die Landschaft noch im Nebel versunken. Ich konnte mir früh morgens nur schlecht vorstellen, dass der angekündigte Sonnenschein es bis zu uns schaffen wird. Doch ich wurde überrascht; schon am Vormittag schien die Sonne und drückte den Nebel zu Boden und der Garten begann aufzublühen.


Frühlingsblumen im Kasten vor dem Küchenfenster.


Drüben auf dem Spielplatz steht ein vergessenes Spielzeug. 


Aroniabeeren vom vergangenen Herbst in unserem Garten. 
Diesmal wurden sie von den Amseln verschmäht.


Die Sonne kommt hervor und der Nebel verschwindet.

Leider dröhnten an diesem Tag vom Vormittag bis zum Nachmittag Motorsägen und eine Häckselmaschine. Die Arbeiter der Gemeinde haben wieder die Sträucher auf dem Nachbargrundstück abgesäbelt. Traurig stehen die Baumstümpfe da und Vögel suchen vergebens 'ihren' Strauch, auf dem sie sitzen und auf einen freien Futterplatz bei uns im Garten warten können.

Alle drei Jahre wird ein solches 'Massaker' veranstaltet und das macht mich sehr, sehr traurig.



Dies ereignete sich kurz vor dem Ende des Monats Februar. Ich hoffte vergebens, die Arbeiter würden in diesem Jahr vergessen, die Hecken zu stutzen. Denn ab dem 1. März dürfen sie nicht mehr geschnitten werden.

Verschwunden sind unter anderem der 'Spatzenstrauch' und die Haselsträucher, in denen der Haselblattroller (Apoderus coryli), ein kleiner roter Käfer wohnte. Alles klein gehäckselt, wie traurig!

Grüße von der Pfälzerin    🌳 🐛 🌱

6 Kommentare:

  1. Ich finde es auch immer so schade, wenn die Gemeinden so Kahlschnitt machen, zum Glück wächst es alles nach. Die Häcksler sind die reinsten Insektentöter, Eier, Larven und Käfer fallen ihnen zum Opfer, leider.
    Liebe Grüße
    Edith

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    1. Es passiert genau vor unseren Augen und das macht mich traurig. Schöner wäre es, wenn die Sträucher nur etwas ausgelichtet würden. Die Arbeiter sind keine Gärtner und wissen es nicht besser.
      LG Ingrid

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  2. Liebe Ingrid , ich danke dir für deinen Kommentar im Strandleben!
    Es ist schlimm wenn sie so radikal alles runter schneiden, ich verstehe das nicht!
    Bei uns ist seit morgensfrüh die Sonne und gestern auch. da wird die Wohnung schön warm. Mit 0 Grad hatten wir es gegen frühmorgens schon.
    Schöne Fotos von deinem bezauberten Frühlingsblumenkasten!
    Lieben Gruss Elke

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    1. Die Blumen im Kasten waren gestern schon verblüht und ich habe nun Hornveilchen und Thymian hinein gepflanzt. Die Blumenzwiebeln sind zurück in den Garten umgezogen.
      LG Ingrid

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  3. Liebe Ingrid, bei uns gab es auch zeitweise Nebel, der sich dann aber verflüchtig hat. Die Temperaturen bleiben aber trotz Sonne sehr zurückhaltend. Heute waren es gerade mal 10 Grad. Schön schauen die Frühlingsblüher am Fenster aus.
    Liebe Grüße
    Jutta

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  4. Das wächst alles wieder nach und manche Sträucher müssen ab und zu zurückgeschnitten werden. Allerdings sehen diese Sträucher tatsächlich eher abgesäbelt als fachgerecht zurückgeschnitten aus. Die müssten eher mal ausgelichtet werden. Das mit dem Häckseln ist wirklich nicht schön. Aber die wenigsten Gartenbesitzer haben was übrig für Totholzecken oder Benjeshecken. Ich muss zugeben, auch bei uns hat das Umdenken in dieser Beziehung relativ spät eingesetzt. Aber inzwischen freue ich mich immer bei dem Gedanken, wie vielen Tieren unsere "Unordnung" Unterschlupf bietet.
    Liebe Grüße - Elke

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