Heute zeige ich Euch, wie ich mit einer Maispoularde ein Riesling-Hähnchen im Elsässer Bratentopf zubereitet habe, den wir im Februar im französischen Soufflenheim gekauft hatten. Seither wartete er auf einen ersten Einsatz in meiner Küche.
🍷🍷🍷
Zunächst habe ich das Hähnchen (Maispoularde 1,5 kg Gewicht) innen und außen mit Paprikapulver (3 Teelöffel) und Salz (3 Teelöffel) eingerieben und danach mit klein geschnittenen Äpfeln und Zwiebeln gefüllt.
Das gefüllte Hähnchen legte ich in den Bratentopf, zunächst mit der Brust nach oben und dazu kleingeschnittenes Gemüse (Lauch, Sellerie, Zwiebel, Karotte, den restlichen Apfel und Knoblauch). Dann habe ich alles mit 300 ml Pfälzer Riesling übergossen und den Topf zugedeckt in den kalten Backofen gestellt.
Bei 180 Grad Heißluft beträgt die Garzeit ca. 90 Minuten. Nach der Hälfte der Zeit habe ich das Hähnchen umgedreht, so dass der Rücken nach oben zeigt und zuletzt noch 20 Minuten ohne Deckel mit der Grillfunktion des Backofens knusprig bräunen lassen.
Im Elsass wird das Gericht als 'Coq au Vin' bezeichnet. Hier in der Pfalz heißt es 'Gockel in Wein' und sollte selbstverständlich nur mit einem Pfälzer Wein zubereitet werden. Am besten schmeckt Riesling, aber auch ein Silvaner oder Müller-Thurgau wäre möglich.
Als Beilage sind Nudeln oder neue Kartoffeln und Buttergemüse passend.
Wir sind keine Vegetarier, essen Fleisch aber nicht ständig und auch nicht in großen Mengen. Deshalb ist unser Sonntagsbraten immer ein besonderer Genuss.
Liebe Grüße von der Pfälzerin 🍗🍷🌿




Sehr gut gelungen ist dein Riesling Hähnchen, zum Austeilen bereit. Hier bei uns würde man natürlich Kaiserstühler Wein nehmen, aber auch die gleichen Sorten. Wir essen auch sehr wenig Fleisch, Schweinefleisch sowieso nicht, dann ist ein Braten auch bei uns ein besonderer Leckerbissen.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Edith
Ausgezeichnet! Tolles Rezept! So sollte man öfter backen.
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