Frohgemut beobachtete ich die Natur im Frühlingskleid, während wir auf weichem Weg durch das Tal gingen. Nie mehr werden die Grüntöne in so vielen Facetten zu sehen sein, wie jetzt im Frühjahr. Ein süßer Blütenduft verrät, dass im Wald schon die Maiglöckchen blühen und auch die Heidelbeersträucher sind voller kleiner, unscheinbarer Blüten. Farne entrollen ihre Wedel, die wie kleine Schnecken ausschauen.
Unsere Tour startete am Sägemühlweiher am Ortsrand von Ludwigswinkel in der Südwestpfalz. Der von uns gewählte Rundweg durch das Naturschutzgebiet verläuft ohne Steigungen. Er führt zunächst durch den Wald, vorbei am Rösselsweiher und dann weiter durch ein Wiesental bis zur Rösselsquelle. Anschließend liefen wir auf einem Weg am Berghang wieder zurück zum Startpunkt.
Wir waren ungefähr zwei Stunden unterwegs und haben dabei eine Strecke von knapp 4 Kilometern zurückgelegt. Längeres Gehen ist wegen meiner Arthrose in den Knien leider nicht möglich. Wir blieben auch immer wieder stehen, um Pflanzen und Insekten zu beobachten.
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| Start der Rundwanderung am Sägemühlweiher in Ludwigswinkel. |
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| Malerisch liegt dieser Weiher am Ortsrand. |
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| Ein Stück weiter kommen wir zum Rösselsweiher. |
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| Wir nehmen die Einladung zum Sitzen auf der urigen Bank an. |
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| Vor uns liegt der Rösselsweiher, der diesem Naturschutzgebiet den Namen gab. |
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| Weiter führt uns der Weg durch das Tal. |
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| 'Sie haben ihr Ziel erreicht'. Wir sind an der Rösselsquelle angekommen. |
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| Dank der Finanzierung einer Stiftung konnte die Quelle in Stein eingefasst werden. |
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Ich nehme Platz auf einer der Traumbänke und schaue in den blauen Himmel.
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Hier steht ein Ritterstein, der an untergegangene Siedlungen oder wichtige Orte erinnert. Es ist der Stein Nr. 192. |
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Zwei Stunden später sind wir zurück in Ludwigswinkel am Sägemühlweiher. Schää war's mal wieder! |
Ludwigswinkel liegt direkt an der deutsch-französischen Grenze. Wenn man einer schmalen Straße durch den Wald folgt, dann erreicht man die Bremmendelle auf französischem Gebiet. 'La Bremmendell' ist ein französischer Campingplatz mit Restaurant, das für seinen leckeren Flammkuchen bekannt ist.
Wären wir dort eingekehrt und liefen anschließend mit einem Elsässer Schoppen Wein intus zurück nach Ludwigswinkel, dann hätte ich mich erschrocken. Ist das denn eine Elwetritsch? Das vogelähnliche Fabeltier der Pfalz ist scheu und lebt im Unterholz.
So aber konnte ich gleich erkennen, dass es sich hier nur um einen seltsam geformten Ast handelt.
Kommt alle gut in die letzte Woche des Monats April und genießt weiterhin den Frühling.
Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin
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