Wahrscheinlich hat der Duft von frischen Salatblättern im Kompostkorb eine Weinbergschnecke angelockt. Helix pomatia ist Größte unter den heimischen Gehäuseschnecken und ernährt sich von Pflanzenbestandteilen.
Nach dem Verlassen der Eischale muss sich die Schnecke einen Weg aus der Erdhöhle suchen. Sie geht Trockenheit und Hitze im Sommer aus dem Weg, indem sie schattige und feuchte Plätze sucht. Im Winter verkriecht sie sich vor der Kälte an einen geschützten Ort. Bis zu 20 Jahren kann eine Weinbergschnecke alt werden.
Leider finde ich immer wieder leere Gehäuse von Schnecken, weil sie ein Leckerbissen für verschiedene Tiere sind. Elstern, Amseln, Stare und Laufkäfer sind ihre schlimmsten Freßfeinde.
Ich hoffe, dass Martha (so habe ich diese Schnecke getauft) recht lange in unserem Garten am Leben bleibt.
Nach dem Fotografieren wurde Martha auf ein frisches Salatblatt im Kompostkorb gesetzt und ich habe ihr einen guten Appetit gewünscht.
Naturgrüße von der Pfälzerin 🐌



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