Mittwoch, 20. Mai 2026

Ausflug in den Bliesgau

Am Samstag waren wir im UNESCO-Biospärenreservat Bliesgau unterwegs. Diese Region im Saarland, benannt nach dem gleichnamigen Flüsschen Blies, liegt direkt an der französischen Landesgrenze. Auenlandschaften wechseln sich ab mit alten Buchenwäldern, sanften Hügeln mit Wildblumenwiesen und Streuobstwiesen rund um die Dörfer.

Unsere Wanderung an diesem Tag startete am Kloster Gräfinthal. Das Hauptgebäude wird von Mönchen bewohnt und kann nicht besichtigt werden. Frei zugänglich sind die alte Klosteranlage (Ruine) und die Klosterkirche, die wieder aufgebaut wurde. Sie ist eine Wallfahrtsstätte des Bistums Speyer und ein Pilgerort auf der Etappe des Saarländischen Jakobsweges.

Wir folgten dem ausgeschilderten Rundweg, der vom Parkplatz des Klosters, vorbei an der Freilichtbühne Gräfinthal, hoch auf den Berg zum Heidenkopf führt. Zur Belohnung für den doch recht langen Anstieg hatten wir oben einen herrlichen Blick auf die Hügel des Bliestales.

Auf dem Rückweg hüpften vor uns zwei Feldhasen auf dem Weg herum und sie witterten uns ziemlich spät, so dass ich auch mit der kleinen Kamera einige Aufnahmen machen konnte, ehe sie hakenschlagend in der Wiese verschwanden. 

Außerdem entdeckte ich mehrere Schmetterlingsraupen an den Sträuchern neben dem Weg, die ich beim Anstieg wegen der schönen Aussicht über die Wildblumenwiesen nicht gesehen hatte.


Kloster Gräfinthal im Bliesgau.



Ich liebe solche Wiesen, die voller Wildblumen und Insekten sind.


Noch mehr bunte Wildblumenwiesen.


'Spucke-Nester' der Wiesenschaumzikade.
Wir haben unzählige davon auch am Wiesen-Pippau gesehen.


Der Weiße Hartheu-Spanner (Siona lineata) flatterte herum.
Gleich mehrere dieser Falter saßen an den Blüten der Wiesenblumen.


Ein Wanderweg mit toller Aussicht.
 Die Berge am Horizont gehören zu den Vogesen, dort ist bereits Frankreich.


Auf dem Rückweg begegneten uns auf dem Weg zwei Feldhasen.
Einen konnte ich im Bild festhalten, ehe er hakenschlagend in der Wiese verschwand.


Raupen der Pfaffenhütchen-Gespinstmotte.


Raupe vom Blaukopf (Diloba caeruleocephala), auch Brillenvogel genannt.
Er zählt zur Familie der Eulenfalter



Während ich nach Wildblumen und Insekten Ausschau hielt, beobachtete Herr Pfälzer Feldlerchen, Falken, einen Milan und einen Bussard; seine Passion sind vor allem Greifvögel.

Solche Tage in der Natur mit neuen Entdeckungen und wunderschönen Aussichten sind für mich wie ein Jungbrunnen. Dann vergesse ich meine schmerzenden Knie und genieße einfach nur den Tag.

Liebe Grüße von der Pfälzerin 🌄

5 Kommentare:

  1. Eine Wanderung nach meinem Geschmack, leider kann ich sowas nicht mehr machen, das Laufen klappt nur noch mit dem Rollator. Deshalb waren deine Fotos die reinste Augenweide für mich. Du hast eine Menge entdeckt, das zeigt auch, dass ihr langsam unterwegs gewesen seid.
    Liebe Grüße
    Edith

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  2. Da habt ihr beiden ein wunderschönen Ausflug gemacht und Erlebnissreich mit dem Kloster, tolle Fotos davon aber auch die schöne Natur , ob Raupen , der Feldhase, die schönen Wiesen mit voller Wildblumen und Insekten und in den Höhen die Wildvögel zu sehen.
    Ja , bei so was atmet man auf , ich liebe es genuaso mitten in der Natur zu sein.
    Ich wünsche dir einen schönen Mittwoch!
    Lieben Gruss Elke

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  3. Liebe Ingrid, danke für die Bilder von dieser schönen Ausflug. Einen Tag in der Natur verbringen bringt Freude und neue Kraft.
    Lieben Gruß von Irmi

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  4. Was für eine schöne Landschaft. So viel zu sehen gab es dort. Da wäre ich echt gerne mitgegangen. Ich hoffe, dass das Wetter hier unten am kommenden Pfingstwochenende eher mitspielt als am letzten Wochenende.

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  5. Solche Ausflüge sind einfach wunderbar und solche Wildwiesen mag ich auch total gerne, da gibt es immer so viel zu entdecken, nicht wahr ?

    Liebe Grüße
    von Anke

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