Mittwoch, 15. Januar 2025

Aussichtturm und Wasserbüffel am Kranichwoog bei Hütschenhausen

Die Sonne schien, als wir am Sonntag im Naturschutzgebiet 'Kranichwoog' bei Hütschenhausen im Landstuhler Bruch bei Kaiserslautern unterwegs waren. Nach einer frostigen Nacht war das Wasser des Kranichwooges noch gefroren, aber die Wolken verzogen sich und dann schien herrlich die Sonne.



Die Wasserbüffel genossen sichtlich das schöne Wetter und wir natürlich auch. Vom Wanderparkplatz an der Kreisstraße aus sind wir auf einem Rundweg, vorbei an den Wasserflächen, den Weiden mit Wasserbüffeln und einem neuen, hölzernen Aussichtsturm, durch die Schachenwälder und wieder zurück zum Ausgangspunkt gewandert.

Der Turm wurde im Herbst 2024 eröffnet und ist ungefähr 20 Meter hoch. Die Treppe aus Gitterrosten war für mich eine Herausforderung, denn normalerweise kann ich nicht in größer Höhe über einen Boden gehen, der löchrig ist. Vorsichtig am Handlauf des Geländers gefasst und den Blick nicht nach untern, sondern nur geradeaus gerichtet, habe ich es schließlich bis zur Aussichtsplattform ganz rauf geschafft. So konnte ich das Naturschutzgebiet von oben anschauen. Viel zu sehen gab es jetzt im Winter natürlich nicht. Wir wollen im späten Frühling noch einmal hierher kommen.

Auch haben wir an diesem Januartag leider auch so gut wie keine Vögel sehen können. Nur nur ein Rotkehlchen saß auf dem Zaun und ließ mich nahe genug für eine Aufnahme an sich heran.





Blick vom Weg aus auf den Ort Hütschenhausen.



Wir sind mitten drin im Landstuhler Bruch, einem ehemaligen Moor.












Wir besteigen den Turm. Hier ein Blick nach oben.



Aussicht über das Naturschutzgebiet. Leider waren keine Vögel zu sehen.






Das Wasser der Teiche ist gefroren und die Wasserbüffel stehen 
liebe auf der Wiese im Sonnenschein anstatt zu baden.



Ein Blick nach unten. Wer rauf geht, muss auch wieder runter gehen.











Ein Rotkehlchen auf dem Zaun.








Winterliche Grüße von der Pfälzerin   🐃

Montag, 30. Dezember 2024

Meine Reise mit dem Kreuzfahrtschiff in den Norden - 4. und letzter Teil

In den ersten drei Teilen berichtete ich von den Städten Kristiansand und Oslo in Norwegen und von Kopenhagen in Dänemark, die wir während einer Kreuzfahrt angelaufen waren.




Der nächste Hafen, in dem das Schiff anlegte, war Aarhus in Dänemark. Wir haben früh das Frühstücksbuffet aufgesucht, denn unser Plan sah vor, gleich am Morgen das Schiff für eine Erkundung der Stadt zu verlassen.

Die Sonne schien und wir freuten uns sehr darauf, Dänemarks zweitgrößte und schönste Stadt im Osten Jütlands zu erkunden. Wir brauchten diesmal keinen Shuttlebus, denn die Innenstadt ist vom Schiff aus nach einem kurzen Fußweg zu erreichen.


Der 'Eisberg', ein neuer Ortsteil der Stadt Aarhus.


Auf dem Oberdeck, noch vor Sonnenaufgang.



Während wir frühstücken, geht über dem Hafen die Sonne auf.












An Land wurden wir von freundlichen Däninnen mit Schnittchen begrüßt.









Die Domkirche in Aarhus.









Frische Blumen im Dezember.






Unser Schiff im Hafen ist nicht zu übersehen.



Relaxen in der Himmel & Meer Lounge.

Den restlichen Tag verbrachten wir mit Lesen in der Himmel & Meer Lounge. Dort war es herrlich ruhig, weil die meisten Passagiere noch an Land waren.

Der nächste Tag war ein Seetag und wir waren auf dem Rückweg nach Bremerhaven. Von der stürmischen See bekamen wir dann doch noch etwas ab. Das Schiff schwankte stark bei einem heftigen Wellengang und wir wurden in der letzten Nacht tüchtig hin und her gewiegt. Zum Glück bin ich seetüchtig, so dass mir das Schaukeln nichts ausmachte.

Am frühen Morgen des vierten Adventssonntags erreichten wir wieder den Hafen von Bremerhaven und es hieß für uns Kofferpacken. Mit Wehmut verließen wir das Schiff, auf dem wir eine Woche lang verwöhnt und umsorgt wurden.

Die Deutsche Bahn brachte uns ohne Verspätungen und Zugausfälle zurück nach Hause.

Liebe Grüße von der Pfälzerin  ⛴

Sonntag, 29. Dezember 2024

Meine Reise mit dem Kreuzfahrtschiff nach Norden - Teil 3

 

Weihnachtstische mit Gebäck auf dem Schiff verlocken zum Naschen.



In den beiden letzten Beiträgen habe ich von Städten berichtet, in deren Hafen wir bei der Kreuzschifffahrt kurz vor Weihnachten eingelaufen waren. Ich habe bisher von Kristiansand und Oslo in Norwegen berichtet.

Nach einer ruhigen Nacht mit nur wenig Schaukeln erreichten wir als nächstes Kopenhagen in Dänemark. Schon früh morgens war ich auf dem Oberdeck unterwegs. Leider regnete es, so dass wir beschlossen, wieder den Vormittag auf dem Schiff zu verbringen und erst am Nachmittag die Stadt zu erkunden.

Das Mittagessen haben wir an diesem Tag ausfallen lassen, denn wir waren noch satt vom Frühstück. Als der Regen nachließ, gingen wir von Bord und ich betrat zum ersten Mal in meinem Leben dänischen Boden. 

Ein Shuttlebus brachte uns in die 5 Kilometer entfernte Innenstadt von Kopenhagen. Weil ich nur warme Winterkleidung dabei hatte, musste ich schwitzen, denn wir hatten auf dem Thermometer 14 Grad plus.

Vor einem prächtig geschmückten Kaufhaus stiegen wir aus dem Bus, um Europas längste Fußgängerzone zu erkunden.

Gegen 16 Uhr war es dunkel geworden und so konnten wir das festlich beleuchtete Kopenhagen bewundern. Wir besuchten einen Weihnachtsmarkt und ich trank zum ersten Mal einen Glögg.

Dann aber waren für uns die Menschenmassen in den Straßen einfach zu viel und wir beschlossen, zurück zur Shuttlebus-Station zu laufen. 

Der Bus brachte uns zurück in den Hafen. Wir gingen aufs Schiff und packten unsere Einkäufe aus. Danach genossen wir wieder ein leckeres 5-Gänge-Menü als Abendessen und beendeten den Tag in einer Bar mit leckeren Cocktails.





Handtücher im Badebereich, hübsch gefaltet.





Hier stiegen wir aus dem Shuttle-Bus, um die Stadt zu besichtigen.






Europas längste Fußgängerzone in Kopenhagen.


Ein Weihnachtsmarkt in Kopenhagen.



Der Glögg war lecker, aber mit 21 € für
zwei Getränke ein Luxus.










Wir sind zurück an der Shuttle-Bushaltestelle.



Nächster Teil folgt.

Samstag, 28. Dezember 2024

Meine Reise mit dem Kreuzfahrtschiff nach Norden - Teil 2

Weil wegen heftiger Stürme die Route geändert wurde, sind wir von Kristiansand in Norwegen aus nach Oslo gefahren, anstatt nach Stavanger.

Ich bin kein Langschläfer und war früh auf dem Oberdeck. So konnte ich das Einlaufen morgens in Oslo verfolgen. Leider regnete es, so dass wir einen Landausflug bis nach dem Mittagessen aufschoben.

Viele Passagiere gingen bereits morgens von  Bord und so konnten wir den Bereich um den Pool und die Ruhe-Lounge in Ruhe nutzen. 

Wie gut, dass wir mit dem Ausflug bis nach dem Mittagessen gewartet haben, denn der Regen hörte auf und endlich besichtigten wir die Stadt Oslo. Bei Einbruch der Dämmerung bestaunten wir die festliche Beleuchtung der Stadt und besuchten einen zauberhaften Weihnachtsmarkt.






Der Bereich am Innenpool.


Eine geschnitzte Melone am Frühstücksbuffet.



Mein Frühstück vom Buffet.




Mittagessen vom Buffet im Fischrestaurant.




Der Zimmerservice hatte unsere Bettdecke zu einem Walfisch geformt. 😍




Nach dem Mittagessen erkunden wir Oslo, die Hauptstadt Norwegens.




























Oslo ist gigantisch und wunderschön!  🌃

Am Abend lief das Schiff in Oslo aus und wir würden am nächsten Morgen gegen 9 Uhr in Kopenhagen in Dänemark ankommen.

Es geht im nächsten Beitrag weiter.