Freitag, 27. Dezember 2024

Meine Reise mit dem Kreuzfahrtschiff nach Norden - Teil 1


(M)eine Geschichte:

"Ich packe kurz vor Weihnachten meinen Koffer und fahre mit dem Zug nach Bremerhaven. Dort besteige ich ein Kreuzfahrtschiff, das mich nach Norwegen zu weihnachtlich geschmückten Städten bringt."

Es ist nicht nur eine Geschichte, sondern tatsächlich so gewesen. Recht kurzfristig bekam ich eine Einladung für eine Reise nach Norwegen. Wer möchte nicht gerne dem Vorweihnachtstrubel für einige Tage entkommen?

Am 3. Adventssonntag bestiegen wir in Bremerhaven das Schiff und abends hieß es: 'Leinen los nach Norwegen'.

Nach einer ziemlich schwankenen Nacht, einem Seetag und einer weiteren Nacht mit starkem Wellengang erreichten wir morgens Kristiansand in Norwegen. Das Schiff legte an und wir konnten an Land gehen.


Ankunft im Hafen von Kristiansand in Norwegen.


Im beheizten Außenpool konnte man noch vor Sonnenaufgang schwimmen.



Beim Landgang betrete ich zum ersten Mal norwegischen Boden.


Ein Fischmarkt am Hafen.




Das Zentrum von Kristiansand ist festlich geschmückt.







Nanu, ein Schneeberg? Es war 9 Grad mild und der Schnee stammte 
leider nur von der nahen Schlittschuhbahn.





Was erzählen sich wohl diese bronzenen Figuren in der Fußgängerzone?



Ein Troll möchte uns in den Laden locken.


Das Schiff am Anleger ist nicht zu übersehen.


Wir genießen nach dem Landgang die Annehmlichkeiten auf dem Schiff und beenden den Tag gemütlich beim Abendessen in einem der zahlreichen Restaurants und später in einer Lounge beim Cocktail.

Während unsers Abendessens (5-Gänge-Menü) kam die Durchsage des Kapitäns, dass wegen des zu erwartenden Sturmes mit heftigen Seitenwinden und einer möglichen Wellenhöhe zwischen 6 und 7 Metern die Route geändert werden muss. Er könne so nicht für die Sicherheit im Schiff garantieren.
Geplant war die Route Stavanger - Bergen - Flam. Sie ist entfallen und stattdessen würden wir am nächsten Tag Oslo und danach Kopenhagen und Aarhus in Dänemark anlaufen.

Ende von Teil eins.

Freitag, 6. Dezember 2024

Vom Annweiler Forsthaus zum Kirschfelsen

Unsere Wanderung startete gestern am Wanderparkplatz beim Annweiler Forsthaus. Die Luft war kühl mit 4 Grad. Die Natur versank im Nebel und am Boden war Reif zu sehen, aber langsam kam die Sonne hervor. 

Wir wählen den Rundweg Nr. 3 zum Kirschfelsen. Die Beschilderung verweist auf einen Weg um dem Berg herum und nach 3 Kilometern erreichen wir die Rotsuhlerhütte, eine Schutzhütte. Ab hier müssen wir den Berg hoch und der schmale Serpentinen-Pfad führt 600 Meter steil nach oben. Dann haben wir den Kirschfelsen erreicht.

Eine sagenhaft schöne Aussicht entschädigt für die Mühen des Aufstieges. Für den Rückweg gehen wir eben über den Bergkamm weiter und nach 2 Kilometern sind wir zurück am Wanderparkplatz.


Langsam drückt die Sonne den Nebel weg.


Gräser und Blätter sind mit Reif belegt.






Gerüschte Baumstümpfe, die mit Schmetterlingstrameten bewachsen sind.



Äste mit Eiswolle.


Wie Zuckerwatte wirken die Gebilde aus Eisfäden. Sie entstehen bei Frost und hoher Luftfeuchtigkeit. Die Fäden können mit einer Geschwindigkeit von 5 bis 10 mm pro Stunde wachsen, wenn aus dem Holz genügend Feuchtigkeit nachgeliefert wird.


Die Rotsuhlerhütte ist eine massive Holzütte und bietet Wanderern Schutz bei Unwettern oder dient als Rastplatz.


Endlich haben wir den Aussichtspunkt 'Kirschfelsen' erreicht.
Die neue Panoramaschaukel, die Sonnenliegen und der hölzerne Zaun wurden erst in diesem Herbst fertiggestellt.







Ein atemberaubender Panoramablick vom Kirschfelsen aus.




Atemberaubende Grüße von der Pfälzerin

Mittwoch, 4. Dezember 2024

Das Kuckucksbähnel

An den Sonntagen in der Adventszeit finden Nikolausfahrten auf der historischen Bahnstrecke zwischen Neustadt an der Weinstraße und Elmstein im Pfälzerwald statt.

Unter Volldampf fährt der historische Sonderzug am Nachmittag in Elmstein ein. Er hat hier eine Stunde lang Aufenthalt und so lange sind auch die Glühweinbuden geöffnet.

Wer möchte, kann die Waggons besichtigen. Die Türen stehen offen und das freundliche Personal der Elmsteiner Eisenbahngesellschaft, die diese Museumsstrecke betreibt, gibt gerne Auskunft zu allen möglichen Fragen.






















Dampfende Grüße von der Pfälzerin   🌫 🌫 🌫

Montag, 11. November 2024

Eine verschwenderische Fülle von Pilzen im Wald

Die Natur ging in diesem Jahr verschwenderisch mit Pilzen um; der Waldboden war bedeckt von unterschiedlichen Fruchtkörpern in allen möglichen Farben und Formen. 

Mehr als 100.000 Pilzarten sind bekannt und darunter etliche, die sehr giftig sind. Man muss sich richtig gut auskennen, wenn man essbare Pilze sammeln möchte; das ist bei mir nicht der Fall.

Die eigentlichen Pilze wachsen als fein verästeltes Geflecht im Waldboden, auf morschem Holz oder in anderen Substraten. Wir sehen nur die Fruchtkörper, die meistens sehr kurzlebig sind.

Ich esse keine Pilze und ich sammle daher auch keine. Auch mehr als 30 Jahre nach Tschernobyl sind Pilze noch radioaktiv belastet. Vielleicht nicht so sehr in unserer Region, aber ich mag weder ihre Konsistenz noch den Geschmack.

Beim Anschauen kann nichts passieren, also kommt mit mir mit in den Wald und staunt über die Vielfalt, die ich vorgefunden habe.


Diese Pilzgruppe erinnert mich an Schlumpfhausen.


Der Klassiker im Herbstwald: Ein Fliegenpilz.





Violetter Lacktrichterling.



Kleine gelbe Pilzgruppe.

Schwefelkopf.



















Stäublinge.



Halskrausen-Erdstern, schon ziemlich reif.

















Vielen Dank dafür, dass Ihr mich begleitet habt. Ich werde mich in eine kleine Blogpause verabschieden und wir lesen uns bald wieder.
Liebe Grüße von der Pfälzerin aus dem Pilzwald.  🍄 🍄 🍄