Freitag, 28. März 2025

Es ist Frühling geworden - weg mit dem Winterspeck

Ein Fundstück im Dorf: das zarte Blümchen, das in einer Ritze des
Asphaltbodens wächst.

Seit Aschermittwoch verzichte ich auf den Verzehr von Industriezucker, Weißmehlprodukten, Schweinefleisch und Alkohol. Letzteres fällt mir leicht, weil ich sowieso selten mal Wein oder Bier trinke und Schnaps oder Likör mag ich gar nicht.

Ich freue mich, wieder im Flow zu sein mit gesundem Essen.


Porridge mit Beeren und Nüssen.


Motiviert zum gesunden Essen hat mich die Fernsehsendung des NDR, Die Ernährungsdocs.

Mein Ziel ist, künftig mit weniger oder gar keinen Gelenkschmerzen mehr zu leben, die aufgefutterten Kilos wieder von den Hüften zu bekommen und mich besser und gesünder zu ernähren.


Abendessen: Gemüsesalat mit grünem Spargel, Gurke,
 Orange, Avocado und dazu Garnelen.



Frischkäse mit Radieschen.


Alle Zutaten, die ich für die Rezepte brauche, kann ich in einem gut sortierten Supermarkt kaufen. Beispielsweise Buchweizenflocken, Haferflocken, Mandelmus, frisches Gemüse, Leinöl und Walnussöl,  zuckerarmes Obst und Hülsenfrüchte.
Meine Rezepte wähle ich nach den vorhandenen Zutaten aus und richte mich dabei nach dem Empfehlungen der Ärzte. 


Smoothie mit Wirsing, Orange und Feige.


Vorerst möchte ich diese Ernährungsweise noch bis Ostern fortsetzen. Bisher konnte ich am Bauch einige Zentimeter Umfang reduzieren und auch die Waage zeigt einen deutlichen Trend nach unten.

Wenn wir unterwegs sind oder es schnell gehen muss, dann hilft der Suppenbaukasten der Ernährungs-Docs, ein schnelles Gericht auf den Tisch zu bringen. 
Die Zutaten dafür habe ich gekauft, geschnippelt und eingefroren und binnen einer halben Stunde kann ich ein warmes Gericht servieren. Unser Favorit ist die Curry-Linsensuppe.

Seit ich wieder anders esse, hatte ich nie Heißhunger und die Gewichtsspirale geht abwärts und nicht mehr aufwärts. Ich fühle mich fit und leistungsfähig und schlafe erstaunlich gut.

Im Gegensatz zum Januar kann ich jetzt viel weiter laufen und habe kaum noch Gelenkschmerzen, außer der Arthrose in den Knien, die auch mit gesundem Essen nicht mehr verschwindet.


Bunter Salat mit Radieschen, gedünster Zucchini,
 Bohnenkernen und Tomaten.


Weil wir beide Rentner sind, haben wir es leicht, unseren Tag nach eigenem Gusto zu gestalten. Aber auch als ich noch berufstätig war, ist es mir vor drei Jahren schon mal gelungen, mit den Empfehlungen der NDR-Sendung ordentlich Gewicht zu reduzieren. Es gibt dort Rezepte, die es auch Berufstätigen ermöglichen, sich ohne einen großen Aufwand gesund zu ernähren.

Habt alle ein schönes Wochenende und genießt den noch jungen Frühling.

Gesunde Grüße von der Pfälzerin   🍆🍋🍓🍎🌾

Donnerstag, 27. März 2025

Einfach mal abschalten und die Seele baumeln lassen

 'Dein Körper kann viel aushalten. Es ist deine Seele, auf die du aufpassen musst.'

(Spruch im Kalender, Autor unbekannt.)


Eine Naturschaukel, gesehen bei einer Wanderung im Pfälzer Wald.


Es gibt sie noch, die Sehnsuchtsorte, ganz ohne schlimme Nachrichten von Gewalttaten, Krieg, Verwüstung, Naturkatastrophen und ohne Menschengetümmel mit Lärm und Hektik. Ich möchte momentan vieles ausblenden, weil mich das stark belastet; vor allem die Situation in Amerika, Russland und der Türkei.

Inmitten der urwüchsigen Natur des Pfälzer Wasgau * kann man Orte finden, die menschenleer und ruhig sind. Hier hört man nur das Rauschen des Windes in den Baumwipfeln, das Singen der Vögel und die Geräusche der Zivilisation, wenn überhaupt, nur gedämpft aus der Ferne.

Vor zwei Jahren habe ich die nie ruhende, lebhafte Stadt Paris besucht und im vergangenen Jahr das bezaubernde Wien. In diesem Jahr steht Berlin auf meinem Plan. Für einige Tage abtauchen in ein lebhaftes urbanes Treiben, neue Eindrücke gewinnen, staunen und ...

... danach zurückkehren in unseren ruhigen Pfälzer Wasgau*. Genau das ist für mich die richtige Mischung im Leben.

Wie schaltet Ihr ab und was ist Euer Rezept gegen die Widrigkeiten des Alltags, verbunden mit negativem Stress?

Ruhige und entspannte Grüße von der Pfälzerin  🌄

* Was ist der Pfälzer Wasgau?
So wird der südliche Teil des Pfälzerwaldes bezeichnet. Es ist eine  Mittelgebirgslandschaft, angrenzend an das französische Elsass-Lothringen (Grand Est) im Süden und an das Queichtal im Norden. Die vielfältige Buntsandstein-Landschaft hat einen Waldanteil von 80 %. Die Region ist ursprünglich und sagenumwoben mit einer Fläche von ungefähr 1.300 Quadratkilometern. (Quelle: Landesforsten Rheinland-Pfalz).

Mittwoch, 26. März 2025

Einkaufsbummel im Fashion Outlet

 



Am Montag waren wir einkaufen und sind dafür nach Zweibrücken ins Fashion Outlet gefahren. Über die Autobahn fahren wir die Strecke in einer halben Stunde.





Wir hatten schönes Wetter, so dass der Einkaufsbummel Freude bereitete. Es war so mild, dass wir in einem der Cafés draußen hätten sitzen können.

Weil wir morgens kurz nach der Öffnung des Outlets um 10 Uhr dort waren, fanden auf Anhieb einen Parkplatz in der Nähe einer der  Eingangsbereiche und die Ladengeschäfte waren kaum besucht. So konnte ich fotografieren, ohne ständig auf Passanten Rücksicht nehmen zu müssen.

Und ich konnte ausgiebig in den Geschäften stöbern und bin natürlich auch fündig geworden. 

Die Außenanlagen sind neu gestaltet und sehr gelungen, wie ich finde. Hier macht das Geldausgeben Freude, zumal auch das Verkaufspersonal in den (meisten) Läden freundlich und hilfsbereit ist.





Im neuen Teil des Outlets gibt es etliche Restaurants, die ich bisher
noch nicht kannte. Allerdings besuchten wir sie nicht, weil wir eine kurze
Heimfahrt haben und lieber daheim essen.


Im neuen Teil haben die Pflanzbeete eine Umrandung aus Cortenstahl.


Neu sind auch diese Sitzgelegenheiten vor den Shops,
die wie Schuhkartons gestaltet sind.



Herr Pfälzer wollte den Topfdeckel anheben, aber er war festgeschraubt.


















Auch diesen hübschen Kinderspielplatz im neuen Teil kannte
ich bisher nicht. Er liegt ein wenig versteckt zwischen zwei Gebäuden.



An jedem der drei Eingangsbereiche steht solch ein Wagen mit einem
Übersichtsplan. Das Outlet hat die Form von zwei Lungenflügeln. Ich schaue
hier gerne, ob es neue Geschäfte gibt.




Ich habe zwar keine Schokolade für 10 € pro Tafel gekauft, aber
eine Großpackung Schokolade, die bis Ostern daheim versteckt wird.
Noch bin ich am fasten.


Man kann hier bummeln, bis die Füße schmerzen (oder der Geldbeutel leer ist) und im letzten Herbst hat der Stadtrat von Zweibrücken einer erneuten Erweiterung des Outlets zugestimmt.

Als wir zurück zum Parkplatz gingen, strömten die Leute herbei; Auto um Auto kam angefahren. Wie gut, dass wir so früh morgens dort waren.

Für den Heimweg haben wir die Route durch die Dörfer Großsteinhausen, Bottenbach und Vinningen gewählt. Unterwegs konnten wir blühende Schlehensträucher und saftig grüne Wiesen bewundern. Frühling ist einfach wunderbar!

Liebe Grüße von der Pfälzerin   👡 👜 👚 👗 👙

Dienstag, 25. März 2025

Wer sammelt was?

Ich sammle Lesezeichen.

Manchmal liegen sie in neuen Büchern oder ich kaufe eines in einem Buchladen, wenn ich unterwegs bin. Mit der Zeit sind etliche Exemplare zusammen gekommen.






Was macht Ihr mit den Streifen aus Karton? Bitte nicht wegwerfen, solch ein Lesezeichen ist unverzichtbar, sonst müsst Ihr Eselsohren in das Buch machen.

Leserattengrüße von der Pfälzerin  📖🔖

Anmerkung: Es habe sich einige Beiträge zum Veröffentlichen angestaut und deshalb gibt es in dieser Woche täglich einen Beitrag.

Montag, 24. März 2025

Im Märzen der Bauer ...

 ... die Rösslein einspannt. Er ackert, er egget, er pflüget und sät.


Gewöhnliche Sternyazinthe.


Ich bin zwar kein Bauer und habe auch kein Feld, aber ich grub in der vergangenen Woche mein kleines Beet um, das ein Milpa-Beet werden soll.
Darauf sollen im Sommer Mais, Bohnen und Kürbis als Pflanzengemeinschaft wachsen und hoffentlich auch Früchte hervorbringen.

Pünktlich zum Frühlingsbeginn am 20. März hatten wir allerschönstes Gartenwerkel-Wetter. 

Die Schneeglöckchen und frühen Krokusse sind bereits verblüht und nun zeigen die Sternhyazinthen und Lenzrosen ihre schönen Blüten.

Lenzrosen fühlen sich bei mir im Garten lenzrosenwohl und produzieren fleißig Sämlinge, die ich dort wachsen lasse, wo sie mich nicht stören. Sie sind nicht sortenrein und wenn drei Jahre nach dem aussäen die ersten Blüten aufgehen, so ist dies immer eine Überraschung.

Die schönsten Blüten aus meinem Garten habe ich in einer Galerie zusammengefasst. Es ist nicht leicht, sie zu fotografieren, denn die Blüten blicken schüchtern nach unten zur Erde und ich muss jede mit der Hand umdrehen, um sie anschauen zu können.




Eine große Überraschung war diese rosa Lenzrose mit einem schönen Farbenspiel und einem kleinen Röckchen in der Mitte. Sie ist mein Favorit in diesem Jahr.




Wir hatten in der vergangenen Woche wieder das Gartencenter besucht, um Gartenschuhe und Gartenhandschuhe zu kaufen.

Dabei sah ich in der Kräuter-Abteilung dieses Kraut, das ich bisher noch nicht kannte. Was wie ein Grasbüschel ausschaut, ist Schnittknoblauch 'Neko', der winterhart sein soll. Ich habe einige Töpfchen davon mitgenommen und ins Kräuterbeet gepflanzt. So kann ich nun unser Essen mit frischen Kräutern aufwerten.




Bei den Kräutern hatte ich über Winter einige Verluste. Thymian, einige Lavendel und Currykraut sind vertrocknet und wurden aus dem Beet genommen. Nun ist Platz für Neues und bald beginnen die ersten Aussaaten.

Wie schön, dass der Frühling endlich da ist. Dazu gehört allerdings auch Regen, den die Natur zum guten Wachstum braucht, aber bei uns ist es bisher trocken geblieben.

Grüne Grüße aus dem Garten der Pfälzerin   🌿🌿🌿

Freitag, 21. März 2025

Sonntagsausflug ins Mündungsgebiet der Sauer

 

Im Naturschutzgebiet 'Sauermündung'.

Die Sauer ist ein 85 Kilometer langer Nebenfluss des Rheins. Sie entspringt bei uns im Pfälzerwald.

Die Quelle findet man auf 363 Metern Höhe am Nordosthang des Erlenkopfes (Berg bei Eppenbrunn, 473 Meter hoch). Als 'Grünbach' fließt das Bächlein weiter und nimmt zwischen den Gemeinden Eppenbrunn und Ludwigswinkel den 'Steinigen Bach' auf. Jetzt wird es Sauerbach genannt (zur Zeit der Bayrischen Verwaltung hieß es Saarbach, was auf einen Übersetzungsfehler nach der französischen Zeit zurückzuführen war). Auf ihrem Weg durch ein 10 Kilometer langes Wiesental, das sogenannte Saarbachtal, speist der Bach etliche Weiher, beispielsweise den Schöntalweiher bei Ludwigswinkel, den Saarbacherhammer bei Fischbach, den Mühlweiher bei Schönau und weitere, teilweise namenlose Fischweiher. 

Am Ortsende der kleinen Grenzgemeinde Hirschthal verlässt er das deutsche Staatsgebiet und fließt weiter durch die Nordvogesen in Frankreich. Hinter der Grenze heißt er nur noch 'Sauer'. 

Mäandernd windet sich die Sauer weiter in Richtung Rhein, passiert zuletzt die französischen Gemeinden Kesseldorf und Beinheim und nimmt bei Seltz am Rhein noch das Wasser des Seltzbaches auf.

Nach insgesamt 85 Kilometern Länge mündet die Sauer in den Rhein. Das Mündungsgebiet ist ein großflächiges Naturschutzgebiet mit der Bezeichnung 'Réserve naturelle nationale du delta de la Sauer'.

Genau dort waren wir am Sonntag und sind bei bedecktem Himmel und kühlem Wind auf einem Rundweg durch einen Teil des Naturschutzgebietes zwischen Seltz und Beinheim gewandert. 


Unser Rundgang beginnt an der Rheinfähre Seltz. Hier kann man nach
Plittersdorf in Baden-Württemberg übersetzen.


Bei bedecktem Himmel gehen wir am Rhein entlang.




Der Schwarzpappel-Wald ist ein Überschwemmungsgebiet und
mittendurch fließt die Sauer.




Hier am Beinheimer Hafen haben wir die Hälfte des Rundweges
geschafft.




Leider sehe ich heute keine Schwäne auf dem Wasser, im Gegensatz
zu unserem letzten Besuch vor zwei Jahren.




Der Rückweg nach Seltz führt auf dem Deich entlang. Der 
Himmel klart sich auf und wir sehen ein wenig Blau.




Ich liebe den skurrilen Anblick der kahlen Bäume.




"Bildschön", eine Ruhebank mit Blick auf die Felder.




Bärlauch bedeckt den Boden entlang den Sauer-Mäandern.




Am Sonntag war wenig Wasser im Flüsschen und auch dem Rhein
fehlte es an Nass, so dass viele Kiesbänke trocken lagen.








Unsere Runde geht zu Ende und wir sind wieder am Rhein.



Hier auf der Kiesbank im Rhein habe ich Muschelschalen und
Steine gesammelt.



Wegen dem bedeckten Himmel und dem frischen Wind waren an
diesem Tag nur wenige Fahrgäste unterwegs, aber die Fähre war in
Betrieb.




Es ist eine Seilzug-Fähre, die nur mit Wasserkraft fährt. An diesen
hohen Masten sind die Seile befestigt, die die Fähre auf Kurs halten.
Die Überfahrt ist kostenlos.


Trotz des kalten Windes war es ein Genuss, sich draußen aufzuhalten. Ich hatte meine Windchill-Jacke an und die brauchte ich auch.
Auf dem Rückweg haben wir in Landau in unserer Lieblings-Pizzeria eine leckere Steinofenpizza gegessen. 

Vielen Dank dafür, dass Ihr mich auch diesmal wieder begleitet hat.

Liebe Grüße von der Pfälzerin  🌅

Nachtrag: 
Jutta fragte in ihrem Kommentar, ob es sich hier um heimische Schwarzpappeln handelt und ich habe daher eine Aufnahme der Informationstafel beigefügt.



Mittwoch, 19. März 2025

Licht und Schatten - am Ortsrand unterwegs

Den lichtfreien Bereich hinter einem Gegenstand nennt man Schatten. Licht und Schatten gehören untrennbar zusammen, denn wo kein Licht ist, gibt es auch keinen Schatten und umgekehrt. Schatten ist das Fehlen von Licht und er entsteht, wenn ein Gegenstand die Ausbreitung von Licht verhindert. (Definition in einem Physikbuch).






Viel Licht und Schatten gab es bei meinem Bummel am Ortsrand. Wenn im März die Sonne von einem blauen Himmel strahlt, dann mache ich so oft es geht einen Spaziergang. Im März ist die Natur noch ziemlich verschlafen, aber es gab dennoch einiges zu entdecken.








Mit den ersten Sonnenstrahlen kamen sie wieder hervor, die Blubberwasser-Schlürfer, Milchmix-Trinker und Tüten-Aufreißer. Es wäre auch nichts dagegen zu sagen, wenn sie ihren Müll nicht einfach in die Natur werfen würden. 

Der Wegesrand ist gesäumt von den Hinterlassenschaften der Nicht-Naturfreunde, die gerne essen und noch lieber trinken, aber ihren Abfall nicht wieder mitnehmen möchten.



Andere haben eine Spraydose dabei und hinterlassen ihre Nicht-Kunstwerke an den Betonmauern. 






Noch mehr Fundstücke zeige ich demnächst hier im Blog. Beim Spazierengehen sehe ich allerhand wunderliche Dinge und manche davon halte ich im Bild fest.
Sarkastische Grüße vom Spaziergang der Pfälzerin  🎨