Freitag, 14. März 2025

Hab Sonne im Herzen

Hab Sonne im Herzen. ☼
Egal, ob es stürmt oder schneit.
Greif' zu der Liebe,
das Schöne ist schön nur auf Zeit.




In der ersten März-Woche konnten wir Sonne satt tanken. Ich war täglich draußen, entweder ging ich spazieren oder werkelte im Garten.

Auch Kater Finn freute sich darüber, nach Herzenslust draußen in unserem Garten herumstreifen zu können. Er bleibt erfreulicherweise auf dem eigenen Grundstück und hat auch kein Interesse an den Vögeln, die zu den Futterstellen kommen.

Genau vor einem Jahr kam der 11-jährige Kater zu uns, weil sein Herrchen in eine Mietwohnung gezogen war und das Tier nicht mitnehmen konnte. Finn hat sich bei uns gut eingelebt und fühlt sich katerwohl.

Wenn ich in den Garten gehe, ist er stets in meiner Nähe.  🐈




Wie aus dem Nichts blühten am 1. März die Vorfrühlings-Zwiebelblumen auf. Innerhalb eines Tages war der Garten bunt und nun sind die Krokus schon wieder verblüht.



Crocus tommasinianus in unterschiedlichen lila Schattierungen.


Am Samstag war ich nachmittags eine Weile auf der anderen Seite unseres Gartenzaunes, um unseren Enkel auf dem Kinderspielplatz zu beaufsichtigen.

Während er mit den anderen Kindern ausgelassen herum tollte, saß ich auf der Holzbank in der Sonne und genoß das schöne Wetter.




Wenn ich mich umdrehe, schaue ich direkt auf unseren Garten. Die Elfenkrokus sind bei mir ausgebüxt und machen sich nun hier auch breit.

Von der aufgewühlten Erde nach dem Wildschweinbesuch vor einem Jahr ist nichts mehr zu sehen.






Zurück im Garten inspiziere ich die Fläche, auf der mein Milpa-Beet entstehen soll.

Noch ist der brach liegende Boden mit Wildkräutern überzogen, deren kleine weiße Blüten von Wildbienen besucht werden. Ende des Monats März werde ich die Vegetationsschicht entfernen und das Beet umgraben. Danach sollen Mais, Bohnen und Kürbis als Pflanzengemeinschaft wachsen und hoffentlich gut gedeihen.


Blühende Vogelmiere.



Gartenkresse, Vogelmiere und andere Wildkräutlein blühen.



Ich habe keine Angst vor diesen Wildkräutern und sie sind mir auch nicht lästig. Im Winter haben sie das Beet flächig überzogen und versorgen mit ihren Blüten im Vorfrühling die Wildbienen mit Nahrung. Sie lassen sich leicht roden, wenn das Beet beflanzt werden soll.



Den Aroniabeeren-Strauch habe ich mit bunten Ostereiern geschmückt, die noch ein bisschen mehr Farbe in den Garten bringen.

Die schöne, sonnige Zeit ist nun zu Ende. Es wurde kühler, der Himmel bleibt oft bewölkt und es regnet oft. Sogar Schneeschauer zogen gestern morgen über uns hinweg.

Ich habe genügend Sonne im Herzen, um auf wärmeres Wetter mit Sonnenschein warten zu können.

Vorfrühlingsgrüße aus dem Garten der Pfälzerin  🌞

Mittwoch, 12. März 2025

Ein wie mit wilden Pinselstrichen bemalter Himmel über dem Naturschutzgebiet Kranichwoog

Wir waren am Faschingsdienstag unterwegs im Naturschutzgebiet Kranichwoog bei Hütschenhausen. Der Ort liegt im Landstuhler Bruch, einem Naturraum von 10 Quadratkilometern in der Westpfalz.

NABU Rheinland-Pfalz hat hier ein Naturschutzprojekt realisiert, das Zugvögeln (vor allem Kranichen) einen geschützten Raum zur Rast bietet. Während des Vogelzuges soll man hier in der Moorniederung viele Vögel beobachten können.

Wie mit wilden Pinselstrichen bemalt zeigte sich bei unserem Besuch der blaue Himmel, denn hier verläuft eine Haupt-Flugroute.


Der Aussichtsturm am Kranichwoog.










Im Januar waren wir schon einmal dort und auch diesmal sind wir wieder auf den 20 Meter hohen hölzernen Beobachtungsturm gestiegen, in der Hoffung diesmal Kraniche zu sehen.

Wenn ich vor dem Turm stehe und hoch schaue, wird mir erst die Dimension bewusst. 



Mutig steige ich die vielen Stufen hoch. Es sind genau 104 Treppenstufen und ich muss über Stahlgitter laufen, was mir Bauchgrimmen verursacht. Nur nicht runterschauen!










Geschafft, ich bin zum zweiten Mal oben angekommen. Hier droben befindet sich eine Sitzgelegenheit in einer windgeschützten Ecke und man kann das gesamte Gebiet rund um die Wooge überblicken.










Wir konnten leider keine Kraniche sehen, aber zwei Gänse und ein Wasserhuhn auf der glitzernden Wasserfläche beobachten. Ein einsamer Wasserbüffel war auf dem Weg zu seiner Herde, die ziemlich weit entfernt weidete.

Sehr häufig sahen wir stählerne Vögel, die im Landeanflug auf den nahen Flughafen Ramstein waren. Das ist ein stark frequentierter Flughafen, betrieben vom amerikanischen Militär.








Ich hatte diesmal außer der üblichen kleinen Kamera auch die große Kamera mit einem Teleobjektiv dabei. Dies erlaubte mir einen Blick auf weiter entfernte Objekte, bis zum Ort Hütschenhausen ...




... und die entfernte Weide mit den Wasserbüffeln. Direkt dahinter verläuft die Autobahn und ich empfand sie als sehr laut.

Umso mehr wundert es mich, dass zwischen dem ständigen Geräusch der Autobahn und den Fluggeräuschen der landenden Maschinen die Zugvögel hier Rast machen wollen.




Liebe Grüße von der Pfälzerin, die den ruhigeren Pfälzerwald lieber mag.  🌄

Montag, 10. März 2025

Geknetet, gefüllt, gerollt, gebacken - Zimt-Walnuss-Schnecken

Das Rezept stammt von mir; Herr Pfälzer jedoch hatte diese leckeren Zimt-Walnuss-Schnecken fürs Faschingswochenende gebacken.



In unserem (bisherigen) Lieblingscafé kostet mittlerweile ein Stück Kuchen 3.50 € (Apfelkuchen, Streuselkuchen, Himbeer- oder Kirschkuchen). Das ist uns zu teuer geworden und wir kaufen nun keinen Kuchen mehr, sondern backen selbst. 




Ihr könnt leider nichts mehr davon probieren, weil alle Zimt-Schnecken aufgegessen wurden. 😉

Vorerst aber machen wir eine Pause mit Backen, denn ich verzichte in der Fastenzeit bis Ostern auf Industriezucker, Weißmehlprodukte und Alkohol. Mehr dazu schreibe ich in den nächsten Beiträgen.

Wenn ich das Fasten durchhalte, gönnen wir uns zu Ostern wieder einen leckeren Kuchen oder ein anderes süßes Gebäck, natürlich selbst gebacken. 

Leckere Grüße aus der Küche der Pfälzerin  🍰🍰🍰

Freitag, 7. März 2025

Mein lila Blütenmeer im Garten

Crocus tommasinianus hat die Herrschaft in meinem Garten übernommen. Der zarte Elfenkrokus in den lila Schattierungen ist sehr wüchsig und breitet sich schnell aus. 


Mein immer bunteres Gartenbeet zu Beginn des Monats März.

Alle Versuche, die lila Blüten einzudämmen sind gescheitert. Wer nicht möchte, dass die Beete von diesem invasiven Krokus überwuchert werden, der sollte sich gut überlegen, ob er ihn pflanzen möchte.

Aus wenigen Zwiebelchen, die ich vor 18 Jahren in die Beete pflanzte, sind hunderte lila Blüten geworden. Längst schon haben sie die Grenzen meines Gartens überwunden und blühen auch hinter dem Zaun auf der Nachbarwiese am Kinderspielplatz und bei den Nachbarn links hinter dem 'grauen Zaun des Grauens'.



 

Die Fortpflanzung erfolgt über Brutzwiebeln im Boden und Samen, die der Wind und viele Ameisen weithin verteilen. Im ersten Jahr, nachdem die Samen keimen, erscheinen nur die zarten Blättchen, aber im Jahr darauf ist alles voller lila Blüten.

Immerhin freut das die Bienen, die nach dem Winter hier ihre erste Nahrung finden können.







Nicht nur der Krokus, sondern auch Schneeglöckchen und Winterlinge breiten sich flächig aus und machen im Vorfrühling meinen Garten bunt. 




Wildbiene an Schneeglöckchenblüte.


In dieser Woche konnte ich jeden Tag draußen im Garten sitzen und mir die Sonne ins Gesicht scheinen lassen.

Ich gewöhne mich langsam an die Sonne, damit kein Sonnenbrand entsteht. Zuerst waren es nur 10 Minuten, aber jetzt am Ende der Woche schaffe ich schon eine halbe Stunde Sonnenbaden.

Außerdem werkelte ich in den Beeten und konnte die Wäsche im Freien trocknen lassen. Herrlich!

Habt alle ein schönes Wochenende und genießt das sonnige Wetter.

Lila Blütengrüße aus dem Garten der Pfälzerin  🌷

Mittwoch, 5. März 2025

Zurück im Felsenwald - eine Wanderung zum Kanzelfelsen

Während andere fröhlich bei den Faschingsumzügen schunkelten, stapften Herr Pfälzer und ich am Sonntag durch den Wald. Wir mögen es lieber ruhig und können mit der Faschings-Fröhlichkeit wenig anfangen.

Zudem kann ich wegen meiner Knie-Probleme auch nicht mehr stundenlang am Straßenrand stehen und den Faschingswagen zuschauen oder bei einer Straßenfasenacht schunkeln. 



Bei kühler Luft, aber Sonnenschein und einem strahlend blauen Himmel sind wir am Sonntag noch einmal im Pirmasenser Felsenwald gewandert. Diesmal schafften wir es zumindest bis zum Kanzelfelsen.

Wir glaubten zuvor, dass wir wegen des Faschings einsam unterwegs sein würden, aber der Wald war voller wandernder Leute. In allen Altersstufen waren sie unterwegs und auf schmalen Wegen mussten wir ständig ausweichen, um andere Wanderer vorbeigehen zu lassen. Ich bin nicht mehr so schnell unterwegs und lasse gerne die Jungen und Fitten gerne vor. Auf dem markierten Weg vom Waldhaus Starkenbrunnen herauf kamen uns ständig Leute entgegen und das will bei uns im stillen Wald etwas heißen. Es waren wohl alles Faschings-Flüchtlinge, so wie wir.

Wieder lasse ich meine Bilder sprechen, die ich rund um den imposanten Sandstein-Pilz gemacht habe:












Man kann auf den Felsen raufgehen.


Eine Treppe zum Himmel.


Geschafft, wir sind droben auf dem Felsen.


Über uns ein blauer Märzenhimmel und noch kahle Bäume.


Rückweg durch den märchenhaften, moosigen Wald, den ich vor 
zwei Wochen schon einmal gezeigt habe.




Hier werden demnächst die Waldarbeiter werkeln.


Nach eineinhalb Stunden wandern waren wir zurück am Waldparkplatz, der sich mit noch mehr Autos gefüllt hatte. Ich studierte die Nummernschilder und staunte, woher die Besucher kamen; manche sind aus Fasnachtshochburgen zu uns gereist.

Nun ist Aschermittwoch und die Faschingszeit in dieser Saison schon wieder vorbei. Die Natur geht nun mit Riesenschritten auf den Frühling zu. 

Wandergrüße von der Pfälzerin  🌲🌳🌱

Dienstag, 4. März 2025

Erinnerungen an die Kindheit und Post vom Tiger

Mit diesen beiden Figuren aus Porzellan kam die Erinnerung an meine Kindheit zu mir zurück.



Einst standen sie bei unserer Mutter im Schrank. Sie liebte solche Sachen sehr. Als wir vor 20 Jahren ihren Nachlass aufgelöst haben, schenkten wir die Figuren zur Erinnerung ihrer Freundin.

Nun haben mich deren Erben gefragt, ob ich die Figuren zurücknehmen würde und ich überlegte nicht lange. Jetzt stehen sie bei mir in der Vitrine und ich werde sie in Ehren halten.

Die alten Zeiten wünsche ich mir auf keinen Fall zurück, aber gelegentlich reise ich gedanklich in die Kindheit zurück, wenn ich ein Erinnerungsstück sehe.


Post vom Tiger.

Als mir eine Postsendung angekündigt wurde, dachte ich an eine selbst gebastelte Grußkarte, wie sie von einigen Bloggern gerne verschickt werden.

Die Überraschung ist Dir gelungen, lieber Tiger!

Es ist außer einer Mandala-Karte auch noch eine wunderschöne Decke angekommen, die perfekt auf unseren kleinen Couchtisch passt. Das Käfer-Motiv fügt sich in mein Dekorations-Thema (alles aus der Natur) perfekt ein.

Selten habe ich mich über etwas so sehr gefreut, wie über diese hübsche Decke. 😍

 


Nostalgische und freudige Grüße von der Pfälzerin  👪

Montag, 3. März 2025

Der Frühling küsst sanft den Winter ...

 ... und sagt: "Jetzt bin ich mal dran".


Bei mir im Garten blühen jetzt die Vorboten des Frühlings. Schneeglöckchen und Elfenkrokus haben einen Blütenteppich gebildet und an sonnigen Tagen summen hier schon fleißig die Bienen von Blüte zu Blüte.












Willkommen im März, dem Monat, der den Frühling bringen wird. 

Heitere Grüße von der Pfälzerin 🌞 🌷