Donnerstag, 6. Februar 2020

Rundweg durch das Moosbachtal bei Dahn



Wir starten einen Rundweg an der Bahnhaltestelle "Moosbachtal", beim Neudahner Weiher, mitten in der freien Natur.




Das Wetter ist recht mild mit zehn Grad plus und eigentlich zu mild für diese Jahreszeit.
In der Zeitung las ich, dass wir den wärmsten Januar seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hatten. So wie es ausschaut wird der Februar ebenfalls nicht winterlich.

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Wir planten, hoch zur Ruine Neudahn zu gehen. Leider ist der Weg aus Sicherheitsgründen gesperrt. Sturmböen haben Äste abgerissen und den einen oder anderen Baum umgeworfen. Es muss erst alles aufgeräumt werden, ehe der Weg für Passanten frei gegeben wird.








Das ist nicht schlimm, denn wir entscheiden uns stattdessen dafür, durch das Moosalbtal unterhalb der Felsen zu gehen.

Wir passieren zunächst den Campingplatz "Neudahner Weiher".



Mit diesem Campingplatz sind für mich viele schöne Erinnerungen verbunden. Hier habe ich vor ca. 50 Jahren die Sommerferien bei Onkel und Tante im Wohnwagen verbracht. Die Eltern mussten in den Schulferien arbeiten und nahmen das Angebot der Verwandten gerne an, uns hier auf dem Platz während der Ferien zu beaufsichtigen.

Im Weiher habe ich damals schwimmen gelernt und zwar ohne jede Hilfe. Einfach nur durch Ausprobieren lernte ich, mich über Wasser zu halten. Damals war jeder Tag ein Badetag für mich.

🏊

Wir verlassen den Bereich der Camper und tauchen ein ins Naturschutzgebiet, das unmittelbar dahinter beginnt.




Malerische Weiher, einer hinter dem anderen, werden von dem kleinen Moosbach gespeist.










Verwirrend. Scheinbar schwebt das Grasbüschel in der Luft.
Dieser Eindruck wird durch die Spiegelung des Himmels im stillen Wasser verursacht.


Man fühlt sich direkt in eine andere Welt versetzt, wenn man durch das Tal wandert und die Wasserspiegelungen und den Wildwuchs sieht. Auf mich wirkt es wie in der Urzeit, als Menschen noch nicht in die Natur eingegriffen hatten.




















Wir hätten noch viel weiter gehen können, nahmen aber eine Abkürzung durch das Tal, überquerten den Bach über eine kleine Holzbrücke und liefen auf der anderen Seite zurück.

Wir finden auch erste Anzeichen dafür, dass der Frühling kommen wird. 


Blühende Haselsträucher zeigen an, dass der Winter zu Ende gehen wird.

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Der Rundweg endet und wird sind wieder am Campingplatz angelangt, diesmal auf der anderen Seite.




Das Moosalbtal gehört zum Dahner Felsenland und ist Wanderregion. Hier verlaufen einige bekannte Wanderwege.



Man findet hier im Pfälzer Wasgau viele kleine Bäche, Stillgewässer, Wooge aus dem Mittelalter, ehemalige Mühlen und Hammerwerke, sowie für die Holzdrift gebaute Flösereinrichtungen mit Wehren und Klausen.

Vieles kann nur über Wanderwege erkundet werden.

Diesen Beitrag verlinke ich beim Naturdonnerstag von Kreativ im Rentnerdasein.

Liebe Grüße von der Pfälzerin

Dienstag, 4. Februar 2020

Porridge, lecker!

Endlich habe ich es ausprobiert und zum Frühstück ein Porridge zubereitet.



Die Kollegin schwärmt in höchsten Tönen von diesem warmen Gericht zum Frühstück, das ursprünglich aus Schottland stammt.
Der deutsche Name "Haferbrei" klingt für mich nicht lecker und deshalb bleibe ich bei der englischen Bezeichnung.

(Auch nach dem Brexit) lach ...

Man kann Porridge mit Wasser oder Milch zubereiten. Das Topping besteht bei mir aus Früchten, Honig und Nüssen.



Gerne lasse ich Euch an meinem Frühstücks-Experiment teilhaben.

Zubereitung für eine Person:

Ich stelle einen Topf mit 200 ml Milch auf den Herd, gebe eine kleine Prise Salz und 40 Gramm Haferflocken dazu und lasse alles ungefähr 3 Minuten leicht köcheln.

Dann nehme ich den Topf vom Herd und gebe einen Esslöffel Honig, einen geriebenen Apfel und etwas gemahlenen Zimt zum Porridge hinzu. Zuletzt streue ich geröstete Walnusskerne darüber.

Dazu habe ich einen frischen Orangensaft ausgepresst.

Das Ergebnis?


Sehr lecker!

Wir werden Porridge nun auch mit anderen Zutaten ausprobieren. Beispielsweise Mandeln, Birnen, Beeren usw.

Liebe Grüße von der Pfälzerin

Donnerstag, 30. Januar 2020

Etappen des Skulpturenweges Rheinland-Pfalz

Der Skulpturenweg Rheinland-Pfalz begann auf einem Bildhauersymposium im Jahr 1986 in Trippstadt. .

An Radwegen, Wanderwegen und öffentlichen Anlagen wurden abstrakte Skulpturen aus Naturmaterialien aufgestellt, die von regionalen und bekannten Bildhauern, sowie internationalen Künstlern geschaffen wurden. Auch das Land Rheinland-Pfalz hat sich mit Geldmitteln aus einem Kulturprogramm daran beteiligt.

So entstand nach und nach ein Netz aus Wegen mit Plastiken und Skulpturen, die man bei Ausflügen entdecken kann.

Ich kenne leider nur zwei Etappen des Skulpturenweges Rheinland-Pfalz.

Eine Etappe ist das Schweinstal bei Trippstadt, das neben der Bundesstraße 270, kurz vor der Stadt Kaiserslautern zu finden ist. Der Schweinsbach fließt durch ein Tal, in dem auch ein Natursteinbruch seinen Betrieb hat. Entlang dem Bach haben wir einige Kunstwerke entdeckt:

Rechts: "Teilung, 1986".














"Leben, 1986"



Skulptur ohne Titel.

"Steinerne Blume, 1986"



"Die eigene Sichtweise, 1986".

Rund um den Natursteinbruch entdeckten wir neue Gebilde aus Sandstein, die wir nicht auf der Info-Tafel am Parkplatz sehen konnten.












Diese neuen Modelle wurden wohl hier im Steinbruch gefertigt. Zumindest habe ich einen Rohling zwischen den gelagerten Sandsteinen gesehen.


Rund um das Haus sind viele Dinge aus Sandstein zu sehen.
 Hier entsteht auch eine neue Skulptur.


Dies ist auch eine Wanderregion und direkt am Steinwerk gabeln sich die Wanderwege.











Ich finde es faszinierend, was man aus dem Naturstoff Sandstein alles gestalten kann. Mit der Zeit setzen die Steine eine Patina an, die sie sehr reizvoll macht.




🎒

Eine andere Etappe ist der Stadtpark "Alter Friedhof" in Pirmasens.

Hier war früher ein Friedhof mit einer jüdischen Abteilung. Nach der Auflassung im Jahr 1976 wurde das Gelände als Stadtpark gewidmet.
Viele alte Grabsteine wurden erhalten und sind gemeinsam mit modernen Sandsteinskulpturen hier zu finden.










Der Stadtpark hat ausgedehnte Schneeglöckchen- und Krokus-Wiesen.



Krokuswiese aufgenommen im Februar 2019.


Die alte Einsegnungshalle, die zu Ehren der Landgräfin Caroline von Hessen-Darmstadt den Namen "Carolinensaal" bekam, ist heute eine kulturelle Veranstaltungsstätte.


Der Carolinensaal am Alten Friedhof.


Ein Ende des Winters kündigt sich im Stadtpark an.


Vielleicht finden wir irgendwann mal Zeit, noch andere Etappen des Skulpturenweges Rheinland-Pfalz zu erkunden.

Dies sind unter anderem die Skulpturenwege:
 Jockgrim,
 Karlstal,
 Kandel,
 Trippstadt-Stelzenberg,
 Rodalben,
 Oberwesel,
 Germersheim,
 Hagenbach-Lauterburg,
 Bad Neuenahr-Ahrweiler,
 Bitburg.
 Die "Steine am Fluss" bei Konz, Serrig und Palzem,
  "Steine für Steinwenden".
 Auch der Skulpturenpark der TU Kaiserslautern gehört zu diesem Projekt.

Schön, dass in Zeiten knapper Kassen die Kultur gefördert wird. Die Gelder sind mit Sicherheit gut angelegt und machen viele Jahre lang den Besuchern bei ihren Ausflügen in der Natur Freude.

Meinen Beitrag verlinke ich beim Naturdonnerstag bei Kreativ im Rentnerdasein.


Liebe Grüße von der Pfälzerin

Samstag, 25. Januar 2020

Raureif auf dem Braunsberg



Diesen Winterzauber erleben wir, wenn es kälter als minus 6 Grad ist. Dann bildet sich Raureif und verwandelt den Wald auf dem Braunsberg in diese winterliche Idylle, obwohl kein Schnee gefallen ist.

Kommt dann noch die Sonne hervor, schnappe ich die Kamera, um die weiße Pracht in Bildern einzufangen.

Sobald es wärmer wird, schmilzt alles wieder.




Diesen Beitrag verlinke ich mit Wolfgangs Winterglück-Linkparty.

Liebe Grüße von der Pfälzerin

Donnerstag, 23. Januar 2020

Frostige Idylle



Es war frostig kalt auf dem Braunsberg. Für kurze Zeit verwandelte Raureif die Landschaft in eine winterliche Idylle, auch wenn kein Schnee liegt.

Solche Anblicke sind in diesem Winter selten, denn meistens regnet es bei milden Temperaturen. Gut, wenn man wenigstens einmal die Schönheit einer frostigen Landschaft genießen kann!

Meinen Beitrag verlinke ich beim Naturdonnerstag.

Liebe Grüße von der Pfälzerin

Mittwoch, 15. Januar 2020

Dahner Felsenland

Der vergangene Sonntag brachte trübes Wetter, aber es regnete nicht. Wir haben die Wanderschuhe angezogen und sind in das Städtchen Dahn gefahren.

Dahn liegt im Biosphärenreservat Pfälzerwald/Nordvogesen und ist Mittelpunkt und Namensgeber des Dahner Felsenlandes.


Wir planen diesmal eine kleine Wanderung bei den Felsen am Ortsrand.

Die heutige Tour beginnt an einem sehr bekannten Felsen, der "Braut und Bräutigam" heißt. Hier in der Nähe befindet sich auch das Felsland-Badeparadies, ein Schwimmbad mit Sauna.

Wir gehen los, vorbei an einer Jugendherberge, bis zum mächtigen Wachtfelsen.







Ihr ahnt es bestimmt schon: Wenn wir zum Aussichtspunkt wollen, müssen wir bergauf.

Hier gibt es kaum ebene Wege. Es geht fast immer berauf und bergab. Ein steiler Weg bringt uns zu einer Treppe, die hoch auf den Felsen führt.


Wir steigen hinauf und erreichen über mehrere Stiege die obere Plattform des Aussichtsfelsens.


Von hier hat man einen tollen Blick auf die Stadt Dahn, oder zumindest auf einen Teil davon.


Dahn ist das Herz des Felsenlandes. Die kleine Stadt liegt im südlichen Pfälzerwald auf ca. 210 Metern Höhe. Die Berge ringsum sind zwar nur 400 Meter hoch, aber fast alle mit verwitterten Felsformationen aus Sandstein bestückt. 

Alleine 30 Felsen werden in der Tourist-Information rund um Dahn beschrieben und dann gibt es noch mehrere Burgen und Ruinen zu besichtigen.





Ich drehe mich jetzt um 180 Grad und blicke in die andere Richtung.



Man sieht weitere Felsen auf dem Berg drüben. Schade, dass das Wetter heute so dunstig ist, sonst hätte man eine bessere Fernsicht.


Die Berge im Hintergrund gehören teilweise schon zu Frankreich. Das gesamte Gebiet ist Teil des grenzüberschreitenden Biosphärenreservates.

Ein Blick nach unten zeigt in Richtung der Felsen "Braut und Bräutigam", woher wir gekommen sind.


Im kleinen Kieferwald befinden sich links die Felsen "Braut und Bräutigam", gleich rechts daneben ist eine Jugendherberge und links führt die Straße zum Schwimmbad weiter.

Wir steigen die Treppen wieder hinab und umrunden nun den Berg auf einem schmalen Weg. Schließlich haben wir unseren Startpunkt wieder erreicht.

Die Felsen "Braut und Bräutigam".

Ehe wir nach Hause fahren, besuchen wir noch einen Campingplatz, der schräg gegenüber in einem Seitental liegt. Der Platz wird flankiert von Hügeln mit Sandsteinfelsen.











Ich beteilige mich mit meinen Beiträgen auch am Naturdonnerstag.


Liebe Grüße von der Pfälzerin