Wir starten einen Rundweg an der Bahnhaltestelle "Moosbachtal", beim Neudahner Weiher, mitten in der freien Natur.
Das Wetter ist recht mild mit zehn Grad plus und eigentlich zu mild für diese Jahreszeit.
In der Zeitung las ich, dass wir den wärmsten Januar seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hatten. So wie es ausschaut wird der Februar ebenfalls nicht winterlich.
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In der Zeitung las ich, dass wir den wärmsten Januar seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hatten. So wie es ausschaut wird der Februar ebenfalls nicht winterlich.
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Wir planten, hoch zur Ruine Neudahn zu gehen. Leider ist der Weg aus Sicherheitsgründen gesperrt. Sturmböen haben Äste abgerissen und den einen oder anderen Baum umgeworfen. Es muss erst alles aufgeräumt werden, ehe der Weg für Passanten frei gegeben wird.
Das ist nicht schlimm, denn wir entscheiden uns stattdessen dafür, durch das Moosalbtal unterhalb der Felsen zu gehen.
Wir passieren zunächst den Campingplatz "Neudahner Weiher".
Mit diesem Campingplatz sind für mich viele schöne Erinnerungen verbunden. Hier habe ich vor ca. 50 Jahren die Sommerferien bei Onkel und Tante im Wohnwagen verbracht. Die Eltern mussten in den Schulferien arbeiten und nahmen das Angebot der Verwandten gerne an, uns hier auf dem Platz während der Ferien zu beaufsichtigen.
Im Weiher habe ich damals schwimmen gelernt und zwar ohne jede Hilfe. Einfach nur durch Ausprobieren lernte ich, mich über Wasser zu halten. Damals war jeder Tag ein Badetag für mich.
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Wir verlassen den Bereich der Camper und tauchen ein ins Naturschutzgebiet, das unmittelbar dahinter beginnt.
Malerische Weiher, einer hinter dem anderen, werden von dem kleinen Moosbach gespeist.
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Verwirrend. Scheinbar schwebt das Grasbüschel in der Luft. Dieser Eindruck wird durch die Spiegelung des Himmels im stillen Wasser verursacht. |
Man fühlt sich direkt in eine andere Welt versetzt, wenn man durch das Tal wandert und die Wasserspiegelungen und den Wildwuchs sieht. Auf mich wirkt es wie in der Urzeit, als Menschen noch nicht in die Natur eingegriffen hatten.
Wir hätten noch viel weiter gehen können, nahmen aber eine Abkürzung durch das Tal, überquerten den Bach über eine kleine Holzbrücke und liefen auf der anderen Seite zurück.
Wir finden auch erste Anzeichen dafür, dass der Frühling kommen wird.
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Blühende Haselsträucher zeigen an, dass der Winter zu Ende gehen wird. |
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Der Rundweg endet und wird sind wieder am Campingplatz angelangt, diesmal auf der anderen Seite.
Das Moosalbtal gehört zum Dahner Felsenland und ist Wanderregion. Hier verlaufen einige bekannte Wanderwege.
Man findet hier im Pfälzer Wasgau viele kleine Bäche, Stillgewässer, Wooge aus dem Mittelalter, ehemalige Mühlen und Hammerwerke, sowie für die Holzdrift gebaute Flösereinrichtungen mit Wehren und Klausen.
Vieles kann nur über Wanderwege erkundet werden.
Diesen Beitrag verlinke ich beim Naturdonnerstag von Kreativ im Rentnerdasein.
Liebe Grüße von der Pfälzerin